Oktober 2015 archive

Organic Merino Sport Socks von Hirsch Natur – die Merinowollsocke für den Outdoorsportbereich

Beitragsbild Hirsch Natur

Seit den 80er Jahren hat sich Hirsch Natur auf die Verarbeitung von Naturtextilien spezialisiert und ist Gründungsmitglied in anerkannten Verbänden für Naturmode wie dem Arbeitskreises Naturtextil e.V und dem Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft. Alle Produkte werden in Laer (Kreis Steinfurt) hergestellt, wobei neben dem Einsatz moderner Strumpfmaschinen auch Handarbeit geleistet wird.

Wir haben die beiden Modelle der Sports-Kollektion über einen 12-Monatszeitraum getestet. Als Sport- und Trekkingserie angepriesen, empfiehlt Hirsch Natur dieses Produkt vor allem für schweißtreibende Aktivitäten wie Wandern, Skifahren, Radfahren, Klettern, Reiten oder Laufen. Dabei sollte sowohl ein angenehmes Fußklima herrschen, als auch schmerzhafte Blasenbildung vermieden werden. Dafür setzt der Hersteller auf die erstklassigen Eigenschaften von Merinowolle. Das Naturprodukt ist antibakteriell, vermindert die Pilz- und Bakterienbildung und temperiert optimal, selbst im nassen Zustand. Die Faserstärke liegt jenseits der physiologischen Kratzgrenze und trägt sich daher angenehm auf der Haut. Gewaschen werden sollten die Socken laut Hersteller bei normaler Verwendung nur alle 3-4 Wochen. Zwischen den Tragezeiten sollte auf ausreichendes Lüften geachtet werden, damit der aufgenommene Schweiß wieder vollständig an die Außenluft abgegeben werden kann. Sind die Socken dann doch mal matschdurchdrungen, können sie bei max. 30° C per Hand oder in der Waschmaschine im Wollwaschgang und unter Zugabe eines milden Shampoos oder Wollwaschmittel gereinigt werden. Bereits nach dem ersten Tragen bildet sich auf der Lauffläche eine Filzsohle, die anfangs etwas irritieren kann. Habe ich die Socken falsch gewaschen – die Sohle ist total verfilzt? Nein – der Filzüberzug dient lediglich der Haltbarkeit, die dadurch deutlich erhöht wird. Das ist auch dringend notwendig, denn die Kuschelsocken verleiten schnell dazu, sie an kalten Herbst- und Wintertagen ohne Schuhe im Haus zu tragen.

IMG_7739Ohne den Filzüberzug würden die Socken wohl kaum eine Saison überstehen, was bei einer ressourcenschonenden, umweltfreundlichen Geschäftsphilosophie wie Hirsch Natur sie lebt, nicht gerade authentisch wäre. Aus diesem Grund war uns bei den beiden Modellen der Sports-Kollektion ein Dauertest wichtig, den die Socken mit Bravur bestanden haben (siehe Bild: grün = neue Socke, orange = Socke nach 1 Jahr regelmäßigem Gebrauch).

Die beiden Modelle „Sneaker“ und „Hiking Sock“ unterscheiden sich lediglich in der Länge des Schafts. Bei ersterem Modell endet die Socke auf Höhe des Knöchels, während sie beim Hiking-Modell über die Wade reicht. Für Wander- und Zustiegsschuhe eignet sich die höhere Socke am besten, wohingegen die Sneaker Socke vor allem bei Läufern gut ankommen sollte.

Ein wahres Packwunder – der Switch 24 von mhm

Beitragsbild Switch 24

Die aus den Colorado-Mountains stammende Firma mhm (Mile High Mountaineer) stellt hochwertige Rucksäcke in außergewöhnlichen Designs her. Pfiffige Ideen sollen nicht nur einen optischen Akzent setzen, sondern auch einen praktischen Nutzen bieten. Dabei setzt das Unternehmen auf beste Qualität und exzellente Kundenbetreuung: mhm bietet auf alle Rucksackwaren eine lebenslange Garantie und macht es sich zur Aufgabe „that the quality and fit of the pack will exceed your standards“ (übersetzt: „dass die Qualität und Passform des Rucksacks Ihren Standard überschreiten wird“).

Wir durften den Switch 24, ein auffälliges Daypack, ausführlich testen und möchten im Weiteren einen detaillierten Überblick über das Produkt verschaffen.

Der Rucksack verfügt über ein Volumen von 24l und misst 56 x 25,4 x 20,3 cm. Als Material kommen Nylon (Hauptmaterial) und Cordura (Boden) zum Einsatz. Das Leergewicht des Switch liegt mit 1,1kg unmerklich über dem Durchschnitt anderer Daypacks. Dafür punktet er im Test durch optimale Lastenverteilung und ein angenehmes Tragegefühl sowohl bei wenig und leichter Last als auch vollgepackt bei schwerer Beladung. Dafür essentiell: ein Hüftgurt. Dieser ist angenehm gepolstert und rund 10,5 cm breit. Hier drückt und zwickt nichts, auch wird die Bewegungsfreiheit nicht eingeengt. Laut Herstellerangaben passt er ideal bei einer Hüftbreite zwischen 66cm und 103cm. Überschüssige Bandlänge kann mit Hilfe von Gummischlingen kaschiert werden, sodass während der Aktivität nichts herunterbaumelt undProduktbild Switch 24 bei der Bewegung stört. Außerdem ist der Hüftgurt abnehmbar, was sich insbesondere bei der Nutzung im Alltag als hilfreich erweist. Als weiteres Gimmick hat der Hersteller kleine Fächer für Fitnessriegel, Powergele oder ähnliches am Hüftgurt platziert. Sie werden per Reißverschluss geschlossen und sind während der Aktivität problemlos zu bedienen. 6,5cm breite und ebenfalls gepolsterte Gurte auf Brusthöhe verhindern das Abrutschen der Träger von den Schultern. Damit schwankt der Daypack nicht bei jedem Schritt wie viele andere Konkurrenzmodelle und überzeugt bereits hier durch seine komfortablen Trageeigenschaften. Ein weiterer Unterschied macht das Rückenteil aus. Zwischen Rücken und Rucksack hat mhm perforierte Polster eingesetzt, die ringförmig am Rand des Rucksacks entlang laufen, sodass in der Mitte ein ovaler Hohlraum entsteht. Von diesem Raum gelangen neun Kanäle nach außen. Dieses erstaunlich wirksame Belüftungssystem sorgt dafür, dass selbst bei schweißtreibenden Aktivitäten ein feuchter Rücken erspart bleibt.

Das mit Sicherheit markanteste Merkmal des Rucksacks ist der eigene Reißverschluss, der S-förmig vom Deckel des Rucksacks bis zu dessen Boden verläuft. Dieses von mhm eigens entwickelte Reißverschlusssystem wird metaphorisch Snake-Loader™ genannt und ist schlichtweg genial. Jeder kennt das Dilemma, dass der Gegenstand, den man gerade am dringlichsten braucht, ganz unten vergraben ist. Mit dem Switch existiert dieses Problem nicht mehr: Durch das Snake-Loader™-Zipper-System ist es möglich an Gegenstände, die im unteren Teil des Rucksacks liegen, mit einem Handgriff zu kommen. Drei Zipper ermöglichen es, den Rucksack sowohl am Boden als auch im oberen Bereich gleichzeitig zu öffnen. Ebenso kann er liegend wie eine Sporttasche komplett geöffnet werden, um einen genauen Überblick über den Inhalt zu haben.

Im Inneren des Daypacks befindet sich ein großes Fach sowie eine Trinkblasenhalterung aus Mesh-Material. Jeder, der von Ordnung und Organisation im Rucksack träumt, darf aufwachen: der Switch verfügt über eine Vielzahl an cleveren Details und kleinen Innentaschen, sodass jedem Ausrüstungsgegenstand ein eigener Platz zugeordnet werden kann und auch kleine Teile immer griffbereit sind. Auf der Außenseite befinden sich zwei seitlich angebrachte Mesh-Taschen, etwa für Trinkflaschen, Obst und ähnliches sowie ein Frontfach zur Unterbringung von kleinen Accessoires. Ebenfalls an der Vorderseite des Rucksacks befindet sich ein geräumiges Reißverschlussfach, das wiederum über einen Zipper verfügt, welcher sich aufgrund der Verschachtelung ideal für Wertgegenstände eignet. Ein weiteres Reißverschlussfach, welches mit Fleecestoff gefüttert ist, befindet sich am oberen Ende des Rucksacks. Einzig heftige Regengüsse vermögen den Spaß am Switch einzudämmen. Leider ist im Lieferumfang kein Raincover enthalten und die Oberfläche des Daypacks erwies sich lediglich als leicht wasserabweisend. Da mhm (zumindest in Europa) Raincovers nicht im Sortiment führt, muss auf einen anderen Hersteller zurückgegriffen werden, sollte ein Cover unverzichtbar sein.

Der Einsatzbereich des Switch ist kaum einzugrenzen. Als Daypack auf Wandertouren, zum Bouldern am Naturfelsen oder in der Halle sowie für Klettersteige leistet er hervorragende Dienste. Auch nach langen, anspruchsvollen Wander- oder Radtouren sitzt er angenehm auf Hüfte oder Schultern und glänzt durch ideale Lastenverteilung und Rückbelüftung. Durch den abnehmbaren Hüftgurt eignet er sich ebenfalls als sportlicher Begleiter für Büro, Uni oder Schule, der viel Stauraum und trotzdem beste Organisation bietet. Da er direkt am Rücken der Trägerin/des Trägers sitzt, sind die Mitnahme von Ordnern oder Mappen kein Problem. Mit dem Switch 24 präsentiert mhm einen rundum gelungenen Rucksack, der durch innovative Ideen sowohl optisch als auch praktikabel positiv heraussticht und es schwer macht, sich nicht in ihn zu verlieben.

„Am Puls der Zeit“- Pulsmessung im Innenohr mit dem Jabra Sport Pulse Wireless

Beitragsbild Jabra Sport Pulse Wireless

Erstmals auf der IFA 2014 in Berlin vorgestellt, kamen die schnurlosen In-Ear-Kopfhörer mit integriertem biometrischen Pulsmesser vor ziemlich genau einem Jahr auf den Markt.

In etlichen Magazinen wurden die Jabra Sport Pulse Wireless einem Kurztest unterzogen und unisono mindestens für „gut“ befunden. Wir konnten den Hersteller für einen Dauertest gewinnen, denn bei Hightec-Ohrhörern in diesem Preissegment ist durchaus wissenswert, wie sich das Produkt bei mehrmonatiger Nutzung schlägt. Knapp acht Monate begleiteten uns die Jabra Sports Pulse Wireless bei unseren Trainingsläufen, vorwiegend outdoor, aber auch im Fitnessstudio auf dem Laufband.

Jabra_Sport_Pulse_Wireless_01Das Jabra Sport Pulse Wireless kommt mit relativ großem Lieferumfang, denn Voraussetzung für eine korrekte Herzfrequenzmessung und ein optimales Klangergebnis ist ein passgenauer Sitz im Ohr. Vier unterschiedlich große Eargel-Stöpsel sowie vier verschiedene Earwing-Modelle stehen zur Auswahl – da sollte für jeden das Passende dabei sein. Für diese elementare, einmalige Grundeinstellung sollte man sich etwas Zeit nehmen und ruhig verschiedene Varianten ausprobieren. Als Belohnung sitzt der Sportkopfhörer bombenfest. Selbst bei steinigen Geländeläufen fallen die Stöpsel nicht heraus. Mittels Kabelclip wird das Verbindungskabel im Nacken sicher fixiert. Selbstverständlich kann das Jabra Sport Pulse Wireless auch außerhalb des Sports als gewöhnliches Headset genutzt werden. Erwähnenswert ist zudem die beiliegende Bedienungsanleitung, die erste Hinweise zum Tragestil, dem Verbinden mit dem Smartphone sowie einer bebilderten Verwendung gibt. Weitere Informationen findet der Verbraucher auf der Jabra Internetpräsenz sowie durch die Audio-Ansagen der Ohrhörer.

Um das Jabra Sport Pulse Wireless vollumfänglich nutzen zu können, bedarf es neben einer Bluetooth Verbindung der Installationen der kostenlosen Jabra Sport Life App. Diese ist für Apple Geräte über iTunes sowie für und solche mit Android Betriebssystem kostenlos im Google Play Store erhältlich. Wir haben das Produkt lediglich mit einem Apple Gerät getestet. Während die Einrichtung der Bluetooth Verbindung nicht auf Anhieb klappte, hatten wir weder beim Download der App noch bei deren Installation und Benutzung Probleme. Die App lädt schnell, läuft flüssig und ist übersichtlich aufgebaut. Der Eingangsbildschirm zeigt neben der Restakkulaufzeit lediglich die Herzfrequenz und den Start-Button an. Durch Anpassen der Ansicht werden die während der Trainingseinheit relevanten Parameter, bis hin zum exakten Standpunkt, angezeigt. Neben der Erstellung eines Sportler-Profils (Geschlecht, Größe, Gewicht und Geburtsdatum), werden unter den allgemeinen Einstellungen jene Trainingsdaten ausgewählt, die der Sportler verfolgen möchte. In den Trainingseinstellungen können verschiedene Parameter (Entfernung, Dauer, aktuelles Tempo, Schritt Tempo, Split Tempo, aktuelle Geschwindigkeit, Schritt Geschwindigkeit, Split Geschwindigkeit) ausgewählt werden, welche während der Aktivität per Knopfdruck oder voreingestellt nach einer bestimmten Zeit oder zurückgelegten Kilometeranzahl durch das Jabra Sprachcoaching angesagt werden. Über den Reiter „Verlauf“ können zurückliegende Trainingseinheiten incl. GPS-Map eingesehen und Fortschritte verfolgt werden. Das funktioniert unkompliziert und schnell. Für einen Trainingsüberblick perfekt. Verschiedene Fitnesstests sind bereits vorinstalliert. Laut Hersteller ist das Jabra Sport Pulse Wireless außerdem mit den Trainingsapps Endomondo, RunKeeper, Strava und MapMyFitness kompatibel.

Die Bedienung des Jabra Sport Jabra_Sport_Pulse_Wireless_FIBO_INNOVATION_AWARDPulse Wireless selbst geschieht über vier Tasten. Laut/Leise sowie das An- und Ausschalten über die Multifunktionstaste funktioniert über die längliche Fernbedienung am rechten Kabelende, die sich wie ein herkömmliches Headset steuern lässt. Durch Betätigen der „Sports-Taste“ am linken Ohrstöpsel wird der Trainingscountdown gestartet, das Workload angehalten und fortgesetzt sowie der laufende Status angesagt. Hierbei verabschiedete sich der linke Stöpsel des Öfteren. Rutscht ein Ohrhörer während der Trainingseinheit raus – was uns gerade durch häufiges Betätigen der „Sports-Taste“ passierte – , meldet sich umgehend der Jabra Sprachcoach mit weiteren Handlungsanweisungen: „Linken Ohrhörer einstellen, um die Herzfrequenz zu erkennen“. Eine Herzfrequenzmessung mit nur einem Ohrhörer ist leider nicht möglich. Zudem dauert es eine Weile bis nach dem erneuten Einstecken des Stöpsels die Herzfrequenz wieder erkannt wird. Der Kabelclip im Nacken lockert sich bei längerem Laufen vor allem, wenn man eine Laufjacke oder ein Oberteil mit Kapuze trägt. Stellt man ihn während des Laufens nach, kommt es gelegentlich zu kleinen Unterbrechungen der Musik.

Jabra gibt die Akkulaufzeit bei Musikwiedergabe oder Gesprächszeit mit bis zu 4,5 Stunden an, womit jeder Halbmarathon-Trainingsläufer sowie ein ambitionierter Marathon-Anwärter auskommen wird. Für Ultra-Läufer sind die schnurlosen In-Ear-Kopfhörer demnach nicht gemacht, wobei wir diese auch nicht als Zielgruppe ausmachen würden. Da das Headset konstant eine Bluetooth Verbindung zur Trainingsaufzeichnung und Musikwiedergabe sowie ein gültiges GPS-Signal für die Streckenaufzeichnung benötigt, muss beachtet werden, dass das Smartphone jederzeit am Mann / an der Frau sein muss. Minimalistische Laufbekleidung ohne Taschen erweist sich als äußerst ungünstig. Aufgeladen wird das Gerät über das mitgelieferte Micro-USB-Kabel. Unter dem Earwing des rechten Ohrstöpsels befindet sich die entsprechende Ladevorrichtung.

Das Jabra Sport Pulse Wireless überzeugt durch sein geringes Gewicht von lediglich 16g sowie sein sportliches, dezentes Design. Sämtliche Teile bestehen aus Kunststoff, sind aber dennoch robust und taugen auch während eines Laufes in strömenden Regen. Sie sind nach IP 55 zertifiziert, demnach resistent gegen Staub, Schweiß sowie Strahlwasser und lassen sich daher optimal reinigen. Zur Aufbewahrung befindet sich im Lieferumfang ein hochwertiges Schalenetui, das per Reißverschluss geschlossen werden kann. Die Pulsmessung durch den optomechanischen Infrarot-Sensor im Innenohr ist nahezu identisch mit den Werten, die unser Polargurt misst. Die Stichprobe am Vitaldatenmonitor im Krankenhaus ergab eine Punktlandung. Von daher sind wir überzeugt, dass die gemessenen Werte realistisch sind und eine vernünftige Trainingsplanung möglich ist. Durch regelmäßige Updates erweitert und verbessert Jabra sein Angebotsspektrum, sodass seit Mitte des Jahres nun auch in deutscher Sprache gecoacht wird. Der Sound, in Verbindung mit der optionalen Jabra-Sound App (Registrierungscode zur kostenlosen Nutzung liegt dem Lieferumfang bei), in Dolby-Qualität ist ordentlich und verfügt über mächtig voluminöse Bässe. Das Klangbild ist definitiv das beste, das wir bisher bei einem Sportohrhörer genießen durften.

Inzwischen konnten die Jabra Sport Pulse Wireless Ohrhörer mehrere hochkarätige Preise einheimsen. Der FIBO AWARD in der Kategorie „Gesundheitsförderung“, ein Red Dot Award sowie einen ISPO Award (Goldwinner) gehören zu den drei wichtigsten Auszeichnungen in diesem Jahr.

Interessant sind die Jabra Sport Pulse Wireless für anspruchsvolle Soundliebhaber, die während ihres Workloads weder auf hochwertige Soundtechnik noch auf eine vollumfängliche Trainingsauswertung verzichten möchten, ohne dabei einen Brustgurt oder eine zusätzliche Pulsuhr tragen zu müssen. Mit dem Jabra Sport Pulse Wireless sind ambitionierte Hobbyläufer definitiv am Puls der Zeit.

Kuscheliger Merino Hood von SKHOOP

Beitragsbild Merino Hood

Das schwedische Unternehmen SKHOOP mit Firmensitz in Are hat sich auf hochwertige Isolationsbekleidung und Accessoires ausschließlich für Damen und Mädchen spezialisiert. Gute-Laune-Farben, schlichtes und zeitloses Design machen die Textilien zu gut kombinierbaren Lieblingsstücken.

Alle Produkte werden in Åre designt, in der EU gefertigt und den hohen schwedischen Produktionsstandards unterworfen.  Obwohl SKHOOP Mitglied der Scandinavian Outdoor Group ist, ist das Unternehmen in Deutschland bisher wenig bekannt. Ein Grund mehr für uns euch den Merino Hood der aktuellen Herbst/Winter Kollektion vorzustellen.

Produktbild Merino HoodHierbei handelt es sich um einen kuscheligen Midlayer bestehend aus 97% Merino und 3% Elastan. Die Kombination dieser beiden Materialien macht in jedem Fall Sinn. So werden die positiven Eigenschaften des Naturmaterials, nämlich dass es sich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt, der geruchshemmend wirkt und selbst in feuchtem Zustand wärmt, durch jene der Kunstfaser, wie Elastizität, weniger Knötchenbildung und Formbeständigkeit, ergänzt. Mit 19,5 Mikron liegt die verwendete Wollfaser weit unter der menschlichen Kratzgrenze von 25 Mikron. Zudem betont SKHOOP, dass es sich bei der verwendeten Wolle um mulesing-freie Wolle handelt.

Ausgestattet ist der Merino Hood mit einem hohen, doppellagigen Kragen, der zugezogen bis über die Mundpartie reicht. Daran schließt sich eine ebenfalls doppellagige Kapuze an, sodass optimaler Schutz vor eisigem Wind und klirrender Kälte gewährleistet wird. Der durchgehende Reißverschluss ist leichtgängig und unterfüttert, um sich nicht in der ersten Bekleidungsschicht zu verhaken. Vermisst haben wir an dieser Stelle lediglich eine Zippergarage. Trotz des weichen Stoffgemischs, empfiehlt sich dieses Detail gerade für bewegungsintensivere Sportarten. Aufgrund des Elastan-Anteils und der flachen Nähten passt sich der Merino Hood ideal an den Körper der Trägerin an und bietet zudem volle Bewegungsfreiheit. Nähte und Abschlüsse sind sauber und ordentlich gearbeitet. Die beiden seitlichen Reißverschluss-Taschen sind auf der Innenseite ebenfalls mit dem hochwertigen Stoffgemisch ausgelegt, sodass auch dort nicht an Tragekomfort eingebüßt werden muss. Der Merino Hood überzeugt zudem durch ein akzeptables Gewicht und geringes Packmaß. Die in der Produktbeschreibung erwähnten Daumenlöcher waren bei unserem Exemplar jedoch nicht vorhanden. Maschinenwäsche bei 30°C ist problemlos möglich. Trotz intensiver Nutzung und 12 Waschgängen konnten wir keine nennenswerten Verschleißerscheinungen feststellen. Der Merino Hood ist in den Farbvarianten Black und Mandarin erhältlich. Bei letzterem handelt es sich eigentlich um eine bicolore Farbgebung, denn die Innenseite der Kapuze, Reißverschlüsse und alle Nähte wurden in farblich abgestimmtem Brombeerton gehalten.

Der Merino Hood bietet eine optimale Wärmeschicht für die kühlen, ungemütlichen Tage im Jahr. Er eignet sich perfekt für längere Trekkingtouren und Wanderungen und wird all diejenigen begeistern, die Wert auf eine gut geschützte Halspartie legen. Der Materialmix aus Merino und Elastan ist äußerst angenehm zu tragen, atmungsaktiv und wärmend zugleich.