Dezember 2015 archive

Nachhaltiges Hoody Jacket für naturbewusste Outdoorliebhaber

Beitragsbild Hoody Jacket

In diesem Jahr warten die Mittelgebirge vergebens auf die weiße Pracht. Dezember-Spaziergänge bei milden 12°C, Weihnachtsshopping ohne Daunenjacke, Bouldern mitten im Winter! Einzige Wärmeschicht: das kuschelige Whatever Hoody Jacket.

Der Dauerbrenner der Marke bleed besteht zu 100% aus organischer Bio-Baumwolle und wurde mit echten Olivenholzknöpfen ausgestattet. Angenehme 565g (Größe S) wiegt das etwas dickere Hoody Jacket, das innen leicht angeraut ist. Aufgrund des wohlig-weichen Tragegefühls eignet es sich als universelle Freizeitjacke. Neben zwei vorderen Einschubtaschen besitzt sie zudem eine Kapuze. Diese gewährt allerdings eher mäßigen SchProduktbild Hoody Jacketutz bei Wind und Kälte, da sie leider nicht verstellbar ist. Hier steht eher der modische Faktor im Mittelpunkt. Geschlossen wird die Jacke mittels unikaten Vierloch-Holzknöpfen aus mediterranem Olivenholz. Trotz vorheriger Bedenken überstanden sie den Maschinenwaschgang bei 30°C problemlos. Sie werden lediglich etwas heller, was bei dem Naturprodukt Holz regelmäßig der Fall ist. Das aufgenähte Kork-Patch ist das Markenzeichen von bleed und steht für „toxic free“. Alle verwendeten Stoffe werden ohne tierische Materialien gefertigt und können daher auch von Veganern getragen werden. bleed achtet zudem auf die Einhaltung fairer und sozialer Handelsbedingungen über die gesamte Lieferkette hinweg. Das Hoody Jacket ist in dark-blue-melange, einem warmen jeansblau, erhältlich und fällt etwas größer aus. Es ist sauber verarbeitet, schmutzbeständig und robust.

Ob als Überzieher während Boulderpausen, leger mit einem T-Shirt drunter oder stilecht über der Oxford Bluse – der Einsatzbereich dieser Jacket passt perfekt zu ihrem Namen. „Was auch immer“. Das Whatever Hoody Jacket ist nunmehr in der 3. Generation erhältlich und besticht neben einem tollen Schnitt und ultimativem Wohlfühlfaktor auch durch eine absolut faire Produktion.

Venture 30 – die robuste Powerbank von GOAL ZERO

Produktbild GoalZero

Das Geschäft mit der Extraportion Strom zum Mitnehmen boomt. An Kassen von Elektronikfachgeschäften aber auch bei Vollsortimentlern werden handlich kleine Powerpacks bereits für 15.- € angeboten. Die Ramschpreise gehen allerdings deutlich zulasten der Qualität und nicht selten muss das Schnäppchen nach wenigen Wochen retourniert werden oder landet im Elektroschrott. Sturz- und witterungsbeständig sind sie -was nicht wirklich verwundert- nicht. Wer Wert auf exzellente Verarbeitung und Qualität legt und sein Powerpack auch mal auf Trekkingtouren, beim Powdern oder sonstigen Wagnissen dabei haben möchte, sollte sich mit dem neuen Venture 30 vom Weltmarktführer für Solarenergie-Produkte Goal Zero beschäftigen.

Die wasser- und stoßfeste Powerbank (IPX6 zertifiziert) besticht nicht nur mit einer Kapazität von 30 Wattstunden beziehungsweise 7.800 Milliamperestunden, sondern ebenfalls mit einem ausgeklügelten, funktionalen Design. Die auffälligeBeitragsbild GoalZero, gut sichtbare grüne Vollgummierung am Rand, das Firmenlogo in der Mitte sowie die gummierten Tasten sorgen für einen guten Grip, sodass das Powerpack selbst bei Regen gut in der Hand liegt und optimal bedient werden kann. Neben einer Beladung via Laptop oder Steckdose kann das Venture 30 per Solar-Panel aufgeladen werden. Damit ist die Stromversorgung kostenlos, sauber und absolut autark. Gerade auf mehrtägigen Wandertouren und Expeditionen zu weniger vernetzten Orten (hier seien bereits die Hütten auf dem Weg zum Großglockner genannt), ist diese Eigenschaft goldwert.

Venture 30 lädt Smartphones, Tablets, Digitalkameras, GPS-Geräte, Stirn- und Taschenlampen zuverlässig und rasch auf. Je nach Endgerät liefert das Powerpack 2-8 Extraportionen Strom. Kollegiale Besonderheit: Teilen ist möglich! Das Powerpack kann gleichzeitig zwei Endgeräte – über USB und Micro-USB-Anschluss – laden. Im Praxistest funktionierte der Micro-USB-Anschluss des integrierten Kabels nicht mit einem Blackberry Endgerät. Das Aufladen per externem USB-Ladekabel funktioniert jedoch problemlos. Aufgrund der intelligenten Kommunikationssteuerung wird die benötigte Ladestärke des Endgeräts individuell eingestellt und eine Überspannung verhindert. Messbar ist das ohne Fachwerkzeug nicht, jedoch können wir nach dem Testzeitraum keine defekten Akkus beklagen. Inwieweit sich die Akkukapazität bei extremen Temperaturbedingungen reduziert, kann nach dem dreimonatigen Testzeitraum nicht zuverlässig bestimmt werden. Einen entsprechenden Nachtrag ergänzen wir Anfang 2016. Die unkomplizierte Aufladung über einen herkömmlichen Ladeadapter (nicht im Lieferumfang) dauert rund vier Stunden, wobei der Fortschritt im 20%-Takt über blaue Lämpchen angezeigt wird. Als Zusatzfunktion hat Goal Zero dem Powerpack eine 65 Lumen starke Taschenlampe spendiert, deren Helligkeit uns positiv überraschte. Drei Einstellungen „hoch“, „niedrig“ und „Stroboskop“ sind möglich. Das Ausleuchten (Helligkeit hoch) eines 30qm Raumes war kein Problem. So kann das Powerpack auch als Reisetaschenlampe genutzt werden, während es gleichzeitig das Smartphone auflädt.

Das Venture 30 ist mit nachgewogenen 254g wahrlich kein Leichtgewicht. Die Rundum-Gummierung und die Verarbeitung von robusten Kunststoffteilen, denen auch Staub und Sand nichts anhaben kann, fallen ins Gewicht. Durch eine intelligente Konstruktion sind USB- und Micro-USB-Anschluss geschützt. Ein weiterer, oben platzierter USB-Eingang dagegen ist nicht geschützt. Hier wäre zumindest eine Gummikappe wünschenswert gewesen. Im Praxistest konnten Stürze aus 1 Meter Fallhöhe keine Schäden anrichten. Ebenso blieb der Einsatz während Regen ohne Folgen. Der eingebaute, nicht austauschbare Li-ion NMC Akku, hält nach Herstellerangabe mehrere hundert Ladezyklen. Die Herstellergarantie beträgt 1 Jahr.

Auch wenn das Venture 30 Powerpack nicht gerade ein Grammjäger ist, überzeugte uns neben Design und Funktion (die Taschenlampe als sinnvolles Extra) vor allem die robuste Machart. Das Powerpack kann im Temperaturbereich von 0-40°C eingesetzt werden und ist zudem witterungsbeständig. Neben dem alltäglichen Gebrauch, auf Reisen, beim Camping-Urlaub sowie auf Wander- und Bergtouren kann das Venture 30 selbst unter außergewöhnlichen Bedingungen eingesetzt werden.

Von wegen graue Maus – die Funktionsjacke Malo von McKinley eignet sich hervorragend als Wetterschicht für Berg- und Trekkingtouren

Beitragsbild Malo

Wenn ein Trip auf die grüne Insel geplant ist, dann muss das Equipment natürlich stimmen – essentiell neben passendem Schuhwerk ist die Jacke! Wir entschieden uns für das Modell Malo von McKinley und testeten die Hardshelljacke im Rahmen von Wandertouren sowie diversen Tagestrips bei unterschiedlichsten Bedingungen im schönen Irland. Die Eigenmarke von Intersport bietet ihren Kunden eine breite Produktpalette (Ausrüstung, Bekleidung, Schuhe) und glänzt durch moderne Designs, Komfort und hochwertige Technologien zu erschwinglichen Preisen.

Bei der Malo handelt es sich um eine Dreilagenjacke. Außenstoff, Membran und Futter sind miteinander verklebt, wodurch eine robuste, leichte Jacke mit kleinem Packmaß entsteht. Die wind- und wasserdichte AQUAMAXpremium® Technologie bietet laut Hersteller optimale Wetterschutz-Funktionalität. Sämtliche Nähte sind getapt, was man selten bei Funktionsjacken in diesem Preissegment findet. Nimmt man Malo das erste Mal in die Hand, kommt man nicht umhin, das schlichte, modische Design zu würdigen. Ein kieselfarbenes Anthrazit in Kombination mit roten, akzentbietenden Reißverschlüssen ergeben eine sportliche Jacke, die so ziemlich zu allem passt. Kein zentrales Kriterium, aber immerhin ein nettes Plus. Noch viel besser ist jedoch, dass Malo sich genau so gut trägen lässt, wie sie aussieht. Die Jacke fällt normal aus, der Schnitt ist optimal und ermöglicht nach Anpassung von Saum und Ärmel einen Look zwischen locker-lässig und figurbetont-sportlich.

Ausgestattet ist die Hardshelljacke neben einer verschließbaren Innentasche für Wertgegenstände mit zwei per Reißverschluss zu schließenden Außentaschen. Auch mit aufgesetztem Rucksack und Beckengurt sind sie problemlos zu erreichen. Zwar besitzt Malo keine zusätzlichen Verstärkungen an den Schultern, die dem typischen „Rucksack-Abrieb“ vorbeugen, etwaige Verschleiß-Erscheinungen konnten wir an dieser Partie jedoch auch nicht ausmachen. Das Innenmaterial ist leicht angeraut und liegt angenehm auf der Haut. So kann die Funktionsjacke problemlos auch im Freizeitbereich mit einem T-Shirt darunter getragen werden. Die Ärmelbündchen werden mittels Klettband reguliert, was auch einwandfrei funktionierte. Bei Kälte konnten wir sie eng um das Handgelenk legen, bei Sonnenstrahlen ließen sie sich sogar auf Höhe des Ellenbogens fixieren, was sich als ziemlich genial herausstellte. Die YKK-Reißverschlüsse funktionieren einwandfrei und lassen sich aufgrund von Zippern auch mit dünnen Handschuhen bedienen. Etwas enttäuscht sind wir von der Kapuze. Aufgrund des relativ starren Materials ist eine exakte Anpassung an die Kopfform nicht möglich. Durch Justierung mithilfe von Gummizügen hängt sie jedoch zumindest nicht im Gesicht. Ein Schild zum Schutz vor Regen, Schnee und Wind wäre schön gewesen. Der Rücken ist etwas verlängert geschnitten und kann mittels Gummizug zugezogen werden. Damit bleibt die empfindliche Gesäßpartie auch bei Regen trocken und warm.

Irland ist für seinen Regen bekannt und somit war natürlich besonders interessant, wie gut das Produkt im Praxistest abschneiden würde. Um es vorweg zu nehmen. Wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Gewöhnlichen Niederschlagsmengen konnte die Jacke problemlos trotzen.

Wir hatten während unseres Aufenthaltes – glaubt man den Einheimischen – den wohl heftigsten Regentag des Jahres erwischt, der an vielen Stellen unserer Route sogar Überschwemmungen zur Folge hatte. Erst bei diesen extremen Bedingungen offenbarte Malo dann doch ihre Grenzen; der Hals/Brust-Bereich war deutlich nass und auch an den Ärmeln zog das Wasser nach innen. Fairerweise muss aber erwähnt werden, dass die Umwelteinflüsse besonders widrig waren, sodass fraglich ist, ob vergleichbare Produkte anderer Hersteller diesem Test hätten Standhalten können.

Schaut man sich das zweite große Kriterium, die Windstopperfunktion an, so fällt das Urteil uneingeschränkt positiv aus. Egal ob Bergkamm an einem wolkenverhangenen Tag oder Atlantikklippe bei stürmischer See – auf Malo ist Verlass! Selbst bei Windstärke 9 (= Sturm), bei der man kaum geradeaus gehen kann, drang durch die Jacke schlichtweg kein Lüftchen. Umso bemerkenswerter ist es, dass dies nicht auf Kosten der Atmungsaktivität geht, die ebenfalls absolut zufriedenstellend war und sich erst dann geschlagen geben musste, wenn es wirklich so warm war, dass der Körper auf eine Wetterschicht hätte verzichten können.

Die Funktionsjacke besteht zu 100% aus Polyamid und kann problemlos bei 40°C in der Waschmaschine gereinigt werden. Gewöhnliche Abnutzungsspuren nach unserem 12-wöchigen Testzeitraum sind vorhanden, die allerdings aufgrund der Testintensität absolut im Rahmen liegen.

Die leichte und gut verstaubare Funktionsjacke hat sich als absoluter Allrounder für alle Szenarien präsentiert, die eine Irland-Tour zu bieten hat. Ob „gutes Wetter“ mit leichtem Sonnenschein, starker Wind oder auch der landesübliche Regen – Malo hat sich bewährt und wird auch bei weiteren Touren oftmals die erste Wahl sein. McKinley platziert hier ein tolles Produkt auf dem Markt, das für all jene interessant sein dürfte, die nicht zu tief in die Tasche greifen und trotzdem eine hochwertige Funktionsjacke haben wollen, welche zudem noch klasse aussieht. Empfehlung!