Januar 2016 archive

SÄTILA(’S) VISION: die X-3 – eine Mütze mit reflektierenden Elementen zur besseren Sichtbarkeit

Beitragsbild Saetila

Eine Lauf-Mütze sollte in allererster Linie atmungsaktiv sein und warm halten. Im Idealfall passt sie noch gut zur Kopfform. Für die Damenwelt sollte sie gegebenenfalls zum Outfit passen. Damit wären die echten „must-haves“ an eine Kopfbedeckung erfasst. Dem schwedischen Unternehmen Sätila ist ein weiterer Aspekt wichtig. Die Sichtbarkeit bei Nebel, Nieselregel und Dunkelheit.

Zur Umsetzung des Sicherheitsaspekts wurde in das Modell X-3 reflektierendes Garn eingearbeitet. Damit wird der Träger oder die Trägerin (es handelt es um ein unisex Modell) beim Aufleuchten einer Lichtquelle schon von Weitem gesehen. Die Faser ist bei normalem Tageslicht nicht sichtbar, sodass die X-3 durchaus auch alltagstauglich ist. Designtechnisch ist die X-3 sportlich-urban gehalten und eher unauffällig.

Die Mütze besteht zu 80% aus Polyester (Cool Max) und zu 20% aus Merinowolle. Damit bündelt Sätila die Eigenschaften des Naturproduktes Merinowolle (atmungsaktiv, schnelltrocknend, geruchsneutral) mit den hervorragenden

Eigentümlichkeiten von Polyester (robust, formbeständig, pflegeleicht). Das Innenfutter, wahlweise in schwarz, pink oder blau erhältlich, wurde in Kontrast zum hellgrauen Außenmaterial gehalten. Die Mütze ist in zwei Größen erhältlich, wobei für Herren grundsätzlich die größere Variante ausgewählt werden sollte, da das Modell relativ kein ausfällt. Das grobe, besonders atmungsaktive Strickmuster auf der oberen Hälfte sorgt für optimale Transpiration. Ein feines Strickmusterband im unteren Bereich der Mütze schützt zuverlässig die empfindlichen Ohren und sorgt für einen guten Tragekomfort. Das Polyester-Merino-Fasergemisch liegt angenehm auf der Haut auf und erzeugte im Praxistest keinerlei Abriebstellen. Ferner lässt sich die Mütze weit genug über die Ohrenpartie ziehen, sodass diese dauerhaft – auch bei bewegungsintensiven Aktivitäten – geschützt ist. Eine leichte elektrostatische Aufladung ist trotz des Merinowollanteils festzustellen.

Wie alle Sätila Produkte wurde auch die X-3 in Schweden designt und produziert. Das spart Ressourcen, ermöglicht kurze Kommunikationswege und garantiert eine hochwertige Qualität. Die verwendete Merinowolle ist absolut mulesing-frei.

Für diese Idee erhielt Sätila im letzten Jahr den Scandinavian Award (S.O.A.)! Zu Recht, wie wir finden. Denn neben dem Sicherheitsaspekt punktet die X-3 auch mit optimalen Trageeigenschaften und einer guten Passform. Für Läufer oder Wanderer, die auch bei kalten Temperaturen gerne etwas zügiger unterwegs sind, ist die X-3 eine sinnvolle Investition.

Onawa von Red Chili – eine Hose für Halle, Fels und Freizeit

Beitragsbild Red Chili Onawa

Unter dem Motto „Only climbers know what climbers need“ promotet der ehemalige Welt- und Europameister Stefan Glowacz sein Label. Zusammen mit Uwe Hofstädter entstand die Unternehmensidee bei Rioja Wein und einem Song der Red Hot Chilli Peppers. Inzwischen hat das Label Kultstatus erreicht. Die rot-weiße Chilischote ziert neben Schuhen und Bekleidungsstücken auch Chalkbags und Crashpads.

Widmet man sich der Textilkollektion, erkennt man, dass diese die Handschrift seiner Frau Tanja Valerièn-Glowacz trägt. Die hochgewachsene, sympathische Frau hat ein Faible für Maya Muster, Naturvölker und fremde Kulturen. Das strahlt sie aus, das setzt sie in ihrer Kollektion um. Heraus kommen Bekleidungsstücke, die nicht nur typische Funktionsbekleidung zum Klettern sind, sondern sich auch abends nach getaner Arbeit am Strand sehen lassen können.

Produktbild OnawaWir durften die Kletterhose Onawa aus der aktuellen Kollektion testen. Das Modell ist in den Farben Mojave Desert, Hydro und Black erhältlich. Die Hose besteht aus 97% Baumwolle und 3% Elastan und sticht optisch aufgrund der seitlich verlaufenden Bordüre sofort ins Auge. Inspiriert von Naturvölkern und kombiniert mit einem Hauch von Ethnokultur, versprüht das phantasievolle Webband einen ganz besonderen Charme. Die Hose wurde sportlich urban im Used-Look gehalten und ist gerade geschnitten. Die Kniepartie ist minimal vorgeformt, allerdings nicht verstärkt. Bündchen am Hosenende sorgen für einen sauberen Beinabschluss und gewähren freien Blick auf die Schuhe. Zwei seitliche Einschubtaschen bieten Stauraum für ein Taschentuch und die Lippenpflege. Den rechten, hinteren Oberschenkel ziert ein originelles Red Chili Logo Patch.

Beweglichkeit, robuste Materialien und ein lässiger Schnitt – eine Kletterhose ganz nach meinem Geschmack. Das Stoffgemisch liegt zudem angenehm auf der Haut und klebt nicht, wenn das Training mal etwas intensiver wird. Mit insgesamt 385g (Größe S) ist sie angenehm leicht und besitzt eine gute Klimaregulierung. Der gerippte Hosenbund misst rund 3,5cm Breite und passt sich optimal an die Trägerin an. Hier kratzt und zwickt nichts. Sowohl beim Yoga für Kletterer, im Kamin oder bei weitreichenden Zügen ist Onawa eine gute Wahl. Lediglich die Regulierung der Bundweite (bei mir 37cm) ist für meinen Geschmack nicht optimal gelöst. Neben einem Druckknopf ist ein nicht elastischer Kordelzug eingearbeitet, der mangels Länge nicht als Schleife gelegt werden kann, sondern geknotet werden muss. Zieht sich dieser einmal zu, ist er nur mit Mühe und Geduld zu lösen. Für geschaffte Chalkfinger eine echte Herausforderung. Ein Manko, das sich sicherlich schnell beheben lässt. Die Onawa fällt regulär aus und kann problemlos in der Waschmaschine bei 30°C gereinigt werden. Made in Portugal.

Das strapazierfähige Baumwoll-/Elastangemisch ist robust und pflegeleicht. Onawa besticht durch ihr außergewöhnliches Design und eignet sich für die Kletterhalle, für Boulderabenteuer am Naturfels sowie für sämtliche Freizeitaktivitäten gleichermaßen.