Juli 2016 archive

Berrywind von WDX – Wenn das Halstuch nach Zuckerwatte und Erdbeerbonbons riecht

Beitragsbild Berrywind

Der spanische Spezialist für Multifunktionstücher landet den nächsten Coup! In der aktuellen Sommersaison bringt Zonawind – bekannt unter dem Markennamen WDX – ein einzigartiges Tuch auf den Markt, das nicht nur optisch und funktional, sondern auch geruchstechnisch einiges zu bieten hat. Berrywind, ein äußerst erdbeeriges Tuch, verzückte uns bereits beim ersten Schnuppern.

Export & Sales Managerin Mireia erklärte uns die Funktionsweise. Während des Tragens -insbesondere bei bewegungsintensiven Aktivitäten –  reibt der Stoff unmerklich auf der Haut. Das führt zum Öffnen der Geruchskapseln und setzt die enthaltene Erdbeer-Duftmoleküle frei. Unsere Angst, dass so innerhalb kurzer Zeit alle Duftmoleküle „verbraucht“ sind, wies Mireia als unbegründet zurück. Es seien genügend verarbeitet worden. WDX gibt den Erhalt des Geruchsstoffes mit mindestens 20 Wäschen an. Wird das Tuch per Hand oder im Schonwaschgang gereinigt, kann die Funktion auch länger erhalten bleiben.

Produktbild BerrywindDas Tuch besteht aus einlagigem, nahtfreien Drytex Comfort (Polyester). Die anschließende Behandlung mit Sanitized reduziert Bakterien und entstehende Gerüche. Zudem ist es mit einem Lichtschutzfaktor ausgestattet und kann daher auch in der Höhensonne getragen werden. Alle Tücher von WDX sind made in Spanien und müssen höchsten Qualitätsstandards genügen. Sie sind wandelbar (Halstuch, Stirnband, Haarband, Mütze, Pirate u.a.) und eignen sich für diverse Aktivitäten.

Wir haben uns sofort in dieses innovative Produkt verliebt. Kleine Naschkatzen werden es lieben, die Großen erinnert es unwillkürlich an ihrem letzten Besuch auf dem Jahrmarkt. Zur Auswahl stehen aktuell sieben Designs. Da ist für Groß und Klein sicherlich die passende Zuckerwatte dabei.

Minimalistisches Design und tolle Funktionalität: Der Women’s Cobra Hoody von Mountain Equipment

Beitragsbild Cobra Hoodie

Neben einem umfangreichen Daunensortiment und hochwertiger Expeditionsausrüstung visiert der britische Bergsportspezialist in den letzten Jahren auch immer mehr den Freizeit- und Hobbybereich – Klettern und Bouldern im Mittelgebirge – an.

Produktbild Cobra HoodyIn der aktuellen Sommerkollektion bringt Mountain Equipment den Women’s Cobra Hoody auf den Markt, einen schlicht gehaltenen Kapuzenpullover aus hochwertigem DRI-release. Erhältlich ist er in den Farbvarianten Byzantium (dunkelviolett), Celestial Blue, Lichen (ocker) und Welsh Slate (anthrazit). Er besteht zu 88% aus Polyester und 12% Tencel. Der hohe Polyesteranteil garantiert Bewegungsfreiheit und sorgt für die nötige Robustheit am Fels. Bei Tencel handelt es sich um eine Naturfaser (Cellulose), welche aufgrund ihrer Faserkonstruktion für einen optimalen Feuchtigkeitstransport sorgt. Flache Nähte erhöhen den Tragekomfort.

Wir durften den 2nd Layer ausführlich testen und waren begeistert von Design und Funktionalität. Einzige Farbakzente beim sonst unifarbenen Hoody bieten die eingefasste Kapuze sowie die obere Kante der rechten Seitentasche. Die Nähte sind dezent in einem Farbton dunkler abgesetzt. Einen optischen Eyecatcher bietet die Kapuzenkonstruktion, die sich auf Kragenhöhe kreuzt.

Während als Außenmaterial robustes Polyester zur Anwendung kommt, besteht die Innenseite, welche auf der Haut aufliegt, aus Tencel. Das macht Sinn, denn die Cellulose-Faser kann bis zu 50% mehr Feuchtigkeit aufnehmen als Baumwolle oder Polyester (Elektromikroskopische Untersuchungen: M. Abu Rous et al., AUTEX Textile World Conference, Slovenien, 2005). Außerdem hat die Naturfaser eine kühlende Wirkung, während die zusätzliche Polygiene Beschichtung für Geruchskontrolle sorgt. Dadurch muss er nicht sofort gereinigt werden. Nächtliches Auslüften reicht in den meisten Fällen aus. Ist der Hoody dann doch mal verschmutzt, kann er bei 40°C in der Waschmaschine gereinigt werden.

Der Hoody ist körperbetont geschnitten ohne dabei einzuengen. Haptik und Tragekomfort sind exzellent, die Verarbeitung, wie von Mountain Equipment gewohnt, makellos. Dass das minimalistische Design gewollt und nicht etwa vernachlässigt wurde, wird spätestens am floralen Innenaufdruck am Saum deutlich. Feminin und kunstvoll rundet er dieses tolle Bekleidungsstück mit viel Liebe zum Detail ab. Laut Hersteller ist der Women’s Cobra Hoody mit einem LSF 50 ausgestattet, sodass er sich auch für Aufenthalte in der Höhesonne eignet.

Doppelte Bündchen an den Armen sowie am Saum strahlen neben dem optischen Aspekt vor allem Behaglichkeit aus. Man möchte den Women’s Cobra Hoody gar nicht mehr ausziehen. In Größe 10 bringt der Hoody gerade einmal 297g auf die Waage.

Daumenschlaufen wären praktisch gewesen, zumal der Hoody derart robust konzipiert wurde, dass man ihn problemlos bei frischen Morgenstunden am Naturfels tragen kann. Das ist aber sicherlich Geschmacksache. Der Einsatzbereich ist in jedem Fall vielfältig. Als Aufwärmpulli für die Halle, für schattige Plätze am Fels, abends auf der Hütte, beim Camping am Lagerfeuer oder als Lifestylepulli.

Vibram’s Five Fingers feiern 10-jähriges Jubiläum!

Beitragsbild Five Fingers Classic

Kaum zu glauben – der Zehenschuh, der bei Markteintritt Blicke und Häme auf sich zog, wird 10 Jahre alt. Er gilt als Vorreiter der Barfußschuhe und gewinnt in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit.

Produktbild Five Fingers ClassicDas allererste Modell, der Five Fingers Classic, erinnerte an einen Ballerina und wurde rundum aus einem Nylon-Stretch-Material gefertigt. Unifarben schwarz, ohne viel Schnickschnack jeweils in der Damen- und Herrenausführung erhältlich. Die weiche 3,5mm Kautschuk-Sohle aus eigenem Hause bot Flexibilität und Rutschfestigkeit gleichermaßen und sorgte erstmals für das ultimative Gefühl des Barfußlaufens.

Bei dem Launch im Jahr 2004 präsentierte Vibram den Schuh als „… a true „second skin,“ revolutionizing the concept of walking „barefoot.“ – ein Leitgedanke, der auch heute noch bei jedem Five Fingers Modell unabdingbar ist. Trotz klagefreudiger US-Amerikaner hielt sich die ungewöhnliche Produktpalette und vergrößerte sich kontinuierlich. Five Fingers werden gerne von ambitionierten Straßen- und Trailrunningläufern getragen und gewinnen zunehmend Zuspruch auch im Lifestylebereich.

Speziell im Jubiläumsjahr wird das sonst nicht mehr erhältliche Classic Modell als limitierte Auflage angeboten. Übrigens: als eine der ersten Zehenschuh-Trägerinnen in Deutschland haben meine Five Fingers Classic nun 10 Jahre auf dem Buckel – befinden sich immer noch in einem passablen Zustand. Meine Lieblingssocke darin: die Knitido Zero Füßlinge mit rutschfester Silikonbeschichtung an der Ferse.