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Klean Kanteen Insulated – der Klassiker in neuem Gewand

Beitragsbild Klean Kanten Classic Insulated

Das beliebte Classic Modell, mit dem dem kalifornischen Familienunternehmen Klean Kanteen 2004 der Durchbruch gelang, ist nun auch in der vakuumisolierten Variante erhältlich. Die Classic Insulated ist auf dem deutschen Markt je nach Größe (wahlweise 355ml, 592ml, 946ml oder 1900ml) in bis zu 10 Farben erhältlich.

Wir durften das neue Modell ausführlich testen und haben uns die Flasche in beet root, angelehnt an eine der gesündesten und farbintensivsten Rübensorten auf diesem Planeten, entschieden. Gewichtstechnisch bringt die insultierte Variante mit 340g rund ein Drittel mehr auf die Waage als das Classic Modell ohne Vakuumisolierung (207g). Der Unterschied ist vor allem im direkten Vergleich der beiden Modelle spürbar, speziell bei warmen Temperaturen aber gut investiert.

Produktbild Klean Kanteen Classic InsulatedBezüglich des Materials und Handlings besteht kein Unterschied. Auch die vakuumisolierte Variante besteht aus rostfreiem, lebensmittelechtem Edelstahl. Die gesamte Konstruktion ist frei von Weichmachern (BPA) und weiteren gesundheitsschädlichen Substanzen, zudem verzichtet Klean Kanteen auf eine Innenbeschichtung (stattdessen elektropolierte Innenwände), sodass die komplette Flasche incl. Verschluss (bei optionalem Stainless Loop) 100% aus Edelstahl besteht. Die Isolierleistung ist beachtlich: laut Hersteller hält sie bis zu 12 Stunden warm und rund 24 Stunden kühl. Das können wir bestätigen. Auch Eiswürfel, frische Zutaten wie Pfefferminze oder Zitronenscheiben passen problemlos durch die 4,4mm breite Öffnung.

Die Classic Insulated ist vor allem zur Kühlung von Getränken geeignet. Aufgrund ihres engen Flaschenhalses eignet sie sich eher weniger für Heißgetränke wie Tee oder Kaffee. Dafür hat Klean Kanteen die Wide Mouth Insulated im Programm – neuerdings auch mit auslaufsicherem Verschluss.

„Kurzum: Coffee to go-Becher sind ein Symbol der Wegwerfgesellschaft und eine Belastung für unsere Umwelt.“ Deutsche Umwelthilfe

Die bereits im letzten Jahr von Klean Kanteen ins Leben gerufene Kampagne #Bring your own, prangert Ressourcenverschwendung und Rücksichtslosigkeit gleichermaßen an. Die Müllberge, die sich bei Entsorgungsstätten, im Meer oder in den Wäldern ansammeln, sind beschämend und schlichtweg unnötig. Laut Deutscher Umwelthilfe werden stündlich rund 320.000 Einwegbecher verbraucht. Hinzu kommen weitere umweltbelastende Einwegverpackungen wie Kunststoffflaschen, Aluminiumdosen, Saft- und Teekartonagen aus verschiedenen Verbundstoffen, aber auch Einwegglasflaschen, vor allem Weinflaschen.

Insbesondere auf den letzten Punkt, den viele Verbraucher wohl gar nicht sofort auf dem Schirm haben, möchten wir im Rahmen dieses Tests kurz eingehen. In den meisten Fällen wird auf Glasweinflaschen kein Pfand erhoben, weder bei Wein aus dem Supermarkt noch beim Direktbezug vom Erzeuger. Trotz korrekter Entsorgung und farblicher Trennung in Altglascontainern, ist dies alles andere als umweltfreundlich. Während des Einschmelzvorgangs wird eine große Hitze benötigt, was zu einem hohem CO2-Ausstoß führt. Die regelmäßig überfüllten Altgascontainer lassen erahnen, wie viele Tonnen Glasmüll alleine in Deutschland zusammenkommen.

Bereits vor ein paar Jahren hat Klean Kanteen den Handlungsbedarf in diesem Segment erkannt und mit der wine karafe eine Flasche auf den Markt gebracht, die speziell für umweltbewusste Genießer des leckeren Rebensafts gedacht war. Leider setzte sich das Nischen-Produkt nicht durch und wurde wieder eingestellt. Die Classic Insulated ist in ihrem Anwendungsbereich deutlich variabler und schließt jenen der wine karafe durchaus ein.

Damit eignet sich sie nicht nur für Wandertouren, Campingurlaub und Lifestyle, sondern auch für Weinfeste. Dort erfolgt die Abfüllung direkt aus dem Weinfass und bleibt, dank leistungsstarker Isoliertechnik, lange genug kühl. Zudem ist die Classic Insulated ein echter Hingucker und überzeugt neben Funktionalität ebenso durch ihr schlichtes Design und frische Farbvarianten.

Laser 35 – ultraleichter Tourenrucksack vom britischen Spezialisten Terra Nova

Beitragsbild Laser 35

Ultraleichte Rucksäcke liegen voll im Trend. Ob Speed-Bergbegehungen, Mammutmärsche mit wenig Gepäck und Last oder als optionaler Zusatzrucksack – die Vorzüge des Grammjägers erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Wir durften den Laser 35, ein Backpack mit 35l Fassungsvermögen, vom britischen Outdoor-Gear-Spezialisten Terra Nova Equipment testen. Das Multifunktionspack, wie es der Hersteller beschreibt, ist absolut minimalistisch ausgestattet und wiegt nachgewogen 421g. Das im Lieferumfang enthaltene Rückenpolster kann bei Bedarf entfernt werden, womit man nochmals 37g spart. Er ist wahlweise in den Farben Schwarz und Neongelb erhältlich.

Der Rucksack besitzt ein großes Hauptfach, welches dank eines Komplettreißverschlusses vollständig eingesehen werden kann. Langes Suchen nach jenen Ausrüstungsgegenständen, die sich erfahrungsgemäß in diesen Fällen ganz unten befinden, ist damit ausgeschlossen. Ein dünnes Mesh-Innenfach macht das Einsetzen einer Trinkblase möProduktbild Laser 35glich. An die entsprechenden Vorrichtungen und Aussparungen hat Terra Nova ebenfalls gedacht – klasse! Weitere Innenaufteilungen besitzt der Rucksack nicht. Stattdessen finden wir auf der Außenseite einige wertvolle Details und interessante Features für den Bergsport. So befinden sich an den Seiten jeweils eine Einschubtasche, die mittels eigenem Kordelzug dem Volumen des Inhalts angepasst werden kann. Eine kleine Zip-Tasche bietet Platz für Schlüssel, Lippenpflege und Energieriegel. Mehrere Daisey-Chains zum Einhängen von Karabinern sowie Schlaufen verschiedener Größen komplementieren die Ausstattung und stehen ausrüstungstechnisch anderen Rucksäcken, auch solchen, die nicht unbedingt im Ultraleicht-Bereich anzusiedeln sind, in nichts nach. Lediglich bei Regenwetter tut sich der Laser 35 schwer. Trotz wasserfester Reißverschlüsse ist er bereits nach kurzer Zeit durchnässt.

Entsprechende Abstriche, welche jedoch generell im Bereich der Ultraleichtrucksäcke hinzunehmen sind, werden im Rückenbereich und bei den Schultergurten sichtbar. Selbst mit Rückenpolster ist der Rucksack nur wenig formstabil. Die Rückenplatte liegt ohne erhöhte Belüftungselemente unmittelbar auf, sodass man bei anstrengenden Aufstiegen mangels optimaler Luftzirkulation einen feuchten Rücken bekommt. Um den Tragekomfort zu erhöhen, wurden die Innenseiten der Schultergurte sowie Teile des Rückens mit atmungsaktivem, perforiertem Mesh-Material ausgestattet. Darüber hinaus besitzt der Laser 35 einen Brustgurt sowie einen Hüftgurt mit zwei weiteren Zip-Taschen. Leider sind die Hüftflossen nicht abnehmbar, sonst hätte man auch hier noch das ein oder andere Gramm sparen können. Bei Touren mit sehr leichtem Gepäck sind diese nicht unbedingt nötig.

Die Anpassung des Gesamtvolumens erfolgt durch einen zentralen Kordelzug, der an den Seiten des Rucksacks verläuft. Er sorgt für optimale Lastenverteilung und reguliert das Packvolumen. Aufgrund des dünnen Materials funktioniert das hervorragend, „überschüssiges“ Material wird einfach zusammengefaltet. Außerdem kann eine dünne Windjacke mit der Kordel platziert werden. Eine verstärkte Bodenpartie sorgt für zusätzliche Strapazierfähigkeit. Zwei kleine Reflektorstreifen im unteren Drittel sind sinnvoll, dürften jedoch etwas großzügiger ausfallen. Auch laufen die Reißverschlüsse nicht immer reibungslos.

Trotz des geringen Gewichts und der minimalischen Ausstattung, ist der Laser 35 überaus durchdacht. Strapazierfähige Materialien und für den Bergsport sinnvolle Details sorgen ausrüstungstechnisch für einen gelungenen Tag in der Natur – vorausgesetzt es bleibt trocken.

Hydro Flask goes Europe! -die Standard Mouth Trinkflasche im Test

Beitragsbild 1 Hydro Flask

Das Unternehmen aus Bend, Oregon, wurde erst 2009 gegründet und legte in den USA einen bemerkenswerten Start hin. Schnell mauserte es sich zum amerikanischen Marktführer für vakuum-isolierte Edelstahlflaschen und Essbehältnisse und bietet seit Herbst 2015 erste Produkte nun auch auf dem deutschen Markt an.

Dabei scheint Hydro Flask den Nerv der Zeit getroffen zu haben, denn das Bewusstsein für BPA-freie, lebensmittelechte Trinkbehältnisse nimmt hierzulande in den letzten Jahren enorm zu. Punkten kann Hydro Flask zudem mit seiner patentierten slim profile TempShield Vakuum-Isoliertechnologie, welche den Inhalt laut Herstellerangaben bis zu 6 Stunden warm und bis zu 24 Stunden kalt hält.

In einem 8-wöchigen Intensivtest konnten wir die brandneue Standard Mouth Trinkflasche genau unter die Lupe nehmen. In der 21oz Version (621ml) wiegt sie incl. Deckel gerade einmal 324g. Sie besteht aus lebensmittelechtem Edelstahl und ist nahtfrei konstruiert. Das Material nimmt weder Gerüche an, noch gibt es solche ab. Im PrProduktbild Hydro Flask Standard Mouthaxistest setzten wir die Flasche sowohl säurehaltigen Inhalten wie Fruchtsäften als auch besonders geruchsintensiven Flüssigkeiten, wie Kaffee oder frisch aufgebrühten Pfefferminztee, aus. Nach einer ordentlichen Reinigung, die unkompliziert per Spülmaschine oder ganz konventionell mit einer Flaschenbürste erfolgen kann, ist die Trinkflasche wieder einsatzbereit. Einen nicht unerheblichen Teil der Erfolgsgeschichte dieses Produkts trägt der aus Polypropylen bestehende Loop Cap. Dieser ist BPA-frei, besitzt einen geschlossenen Hohlraum und daher gut zu reinigen. Auch bei kohlensäurehaltigen Getränken ist er absolut auslaufsicher. Aufgrund der Trageschlaufe außen kann die Flasche per Karabiner am Klettergurt oder Rucksack befestigt werden.

Der ultimative Durchbruch gelang Hydro Flask durch seine innovative Temperaturisolierung. Zwar durften wir die Wärmeleistung der TempShield Technologie bereits am Rande auf der diesjährigen ISPO erfahren, dennoch erschienen uns die vom Hersteller angegebenen Zeiten ziemlich ambitioniert. Beim ersten frisch aufgebrühten Tee wurden wir umgehend von jeglichen Zweifeln befreit. Knapp drei Stunden nach dem Einfüllen konnten wir keinen merklichen Temperaturverlust feststellen, sodass der Tee nicht direkt aus der Flasche getrunken werden konnte. Selbst 24 Stunden später war der Inhalt immer noch lauwarm. Ideal also für lange Autofahrten, kilometerreiche Pistentage oder mehrstündige Winterwanderungen. Beim Einfüllen von sehr heißen Flüssigkeiten sollte man aus den oben genannten Gründen den Inhalt bereits vorher abkühlen lassen oder optional einen zusätzlichen Becher mitführen. Hinsichtlich der Kälteisolation können wir die vom Hersteller angegebenen 24 Stunden ebenfalls voll und ganz bestätigen. Damit dürfte die Standard Mouth vor allem in den Sommermonaten zu einem unverzichtbaren Ausrüstungs- und Alltagsgegenstand werden.

Die Technologie selbst basiert auf einem nahezu kompletten Vakuum zwischen den beiden Schichten. Hydro Flask setzt auf extrem dünne Zwischenwände, wodurch der deutliche Gewichtsunterschied im Vergleich zu Konkurrenzprodukten zu erklären ist. Die eigens entwickelte Pulverbeschichtung sorgt für ein robustes Finish und optimale Griffigkeit. Trotz regelmäßiger Reinigung in der Spülmaschine -welche vom Hersteller aufgrund der Beschichtung nicht empfohlen wird – blätterten keine Farbpartikel ab. In Summa macht die Flasche einen extrem robusten Eindruck. Die Standard Mouth Trinkflasche ist in den Größen 18oz (532ml), 21oz (621ml) sowie 24oz (709ml) in vielen frischen Farben erhältlich. Im Herbst 2016 bringt Hydro Flask einen neu entwickelten Sport Cap Verschluss, speziell zur einhändigen Benutzung auf den Markt.

Ob Wanderfreund, Schulbankdrücker oder Verächter lauwarmer Getränke. Die Standard Mouth von Hydro Flask überzeugt mit einer top Verarbeitung, extrem guter Isolierung und einem frischen Design mit jubelndem Logo. Da jubeln wir gerne mit!

Sicher Verstauen und Reisen mit dem Reiserucksack Venturesafe 45L GII von Pacsafe

Beitragsbild Pacsafe Venturesage 45l GII

„Zahl der Taschendiebstähle um 50 Prozent gestiegen“, so titelte der Tagesspiegel im April diesen Jahres, worauf die Berliner Polizei mit der Kampagne „Schlauer gegen Klauer“ kriminalpräventiv durch Aufklärungsarbeit reagierte. Sorglos seien die Reisenden und die Diebe werden immer dreister und aggressiver. Die Aufklärungsquote liegt in diesem Deliktsfeld unter 5%, weil die Diebe kaum Spuren hinterlassen. Ebenso wenig gibt es Zeugen, weil alles sehr schnell geht und aus Sicht der Diebe auch schnell gehen muss. Ein unachtsamer Moment, eine Ablenkung, das Gepäckstück einen Moment außer Acht gelassen. Ein Albtraum für jeden Reisenden: Handy, Reisebudget, Reisedokumente und persönliche Papiere – alles weg. Für viele das Ende ihrer vielleicht noch jungen Urlaubs- oder Entdeckungsreise mit hohen Folgekosten durch die Wiederbeschaffung des verlorenen Hab und Gut.

Am Stand von Pacsafe auf der OutDoor in Friedrichshafen haben wir eine Lösung für dieses Dilemma gefunden. Outpac Designs Limited, der australischer Hersteller von Pacsafe, wurde 1998 gegründet und bietet in über 33 Ländern Reisegepäck mit innovativer Anti-Diebstahl-Technologie. Das Angebot von Pacsafe erstreckt sich u. a. über Damenhandtaschen, Reiserucksäcke, Taschen für Stadt und Freizeit sowie Computer- und Fototaschen mit deren Zubehör. Neben Funktionalität und ansprechendem Layout sollen die persönlichen Sachen der Eigentümer geschützt werden – auf Reisen, Messen, bei großen Events, beim Einkaufsbummel oder einfach im normalen Alltag.

Wir durften den Reiserucksack Venturesafe 45L GII ausgiebig auf Städtereisen und Wochenendausflügen testen. Das Modell ist in den Farbvarianten Navy Blue/Leaf Green sowie Olive/Khaki erhältlich. Mit 45 Litern Fassungsvermögen erwies sicProduktbild Pacsage Venturesafe GII 45lh der Rucksack mit seinem modernen Design als idealer Begleiter für Kurzreisen und Städtetrips. Der Rucksack ist groß genug, um verschiedene Outfits zu verstauen und bietet gleichzeitig noch ausreichend Platz für einen Laptop, iPad, eine große Digitalkamera oder umfangreiches Reisematerial. Trotz seines Leergewichts von 1,57kg konnte uns der Venturesafe 45L GII mit seinem hohen Tragekomfort überzeugen. Er verfügt über ein gepolstertes und belüftetes Rückensystem und kann mit weichen Schulter- und gepolsterten Hüftgurten punkten, die sogar zum Transport verstaut werden können. Danach sieht der Rucksack wie ein normales Gepäckstück aus kann mit der Seitenschlaufe wie eine größere Handtasche getragen werden. Seine Größe von 56cm entspricht der maximalen Handgepäcksgröße der meisten Fluggesellschaften. Fliegen mit Ryanair und AirBerlin erwies sich als problemlos. Das Außenmaterial, 420D Nylon (3-fach Ripstop); sowie das Futter aus 200D Polyester mit PU-Beschichtung, zeigte sich schmutzabweisend und pflegeleicht. Darüber hinaus bietet der Rucksack mit seinem wasserabweisenden PU-Beschichtung (1000mm Wassersäule) einen kleinen Regenschutz.

Venturesafe 45L GII_STORM GREY_60320111_inside main with propsBesonders gut hat uns gefallen, dass sich der Rucksack wie ein Koffer seitlich komplett aufklappen lässt. Somit entfällt das nervige Suchen wie bei üblichen Rücksäcken, die nur von oben bepackt werden können. Neben einem großen Hauptfach hat der Venturesafe zwei weitere Taschen. Eine Gepäck-ID Tasche zur Unterbringung von Mobiltelefon, Geldbörse und Ausweisdokumenten, ein Frontfach in dem Tablets und Notebooks bis 15’’ untergebracht werden können sowie weitere geräumige Innenfächer. Darüber hinaus kann er mit weiteren Extras wie Schlüssel- und Geldbörsenclip punkten. Seitlich und unten gibt es stabile Kompressionsriemen, die auch dem Anbringen von zusätzlicher Ausrüstung dienen können.

Herausragend sind die integrierten Anti-Diebstahl-Funktionen. Zum einen das Stahlseil, mit dem sich der Rucksack an festen Gegenständen beim Abstellen anbinden lässt. So kann man sich beruhigt einmal von seinem Gepäck entfernen oder sich bei einem Nickerchen entspannen. Darüber hinaus können die durchstichfesten Reißverschlüsse über das neue Roobar Antidiebstahl-Ankerschloss miteinander verbunden werden, sodass sich diese nicht auf die Schnelle – wie von Langfingern bevorzugt – öffnen lassen. Das Gewebe ist durch das unsichtbar einlaminierte eXomesh-Drahtnetz gegen „Schlitzer“ ebenso sicher wie die Zipper vor Stichen geschützt.

Von Reisenden für Reisende entwickelt. Elegant und zeitlos designt, sicher und praktisch zugleich hat uns das Produkt auf ganzer Linie überzeugt. Der Venturesafe 45L GII von Pacsafe vereint Sicherheit und Mobilität auf qualitativ hohem Niveau. Die ergonomische Passform und die diebstahlsichere Ausstattung machen ihn zu einem verlässlichen Partner für enthusiastische Backpacker, die gerne und oft reisen, ohne Abstriche im Bereich Design und/oder Sicherheit machen zu müssen. Auch für Pendler, Studenten und Business-Reisende ist der Venturesafe 45L GII eine willkommene Alternative im (Reise)Alltag.

Ein wahres Packwunder – der Switch 24 von mhm

Beitragsbild Switch 24

Die aus den Colorado-Mountains stammende Firma mhm (Mile High Mountaineer) stellt hochwertige Rucksäcke in außergewöhnlichen Designs her. Pfiffige Ideen sollen nicht nur einen optischen Akzent setzen, sondern auch einen praktischen Nutzen bieten. Dabei setzt das Unternehmen auf beste Qualität und exzellente Kundenbetreuung: mhm bietet auf alle Rucksackwaren eine lebenslange Garantie und macht es sich zur Aufgabe „that the quality and fit of the pack will exceed your standards“ (übersetzt: „dass die Qualität und Passform des Rucksacks Ihren Standard überschreiten wird“).

Wir durften den Switch 24, ein auffälliges Daypack, ausführlich testen und möchten im Weiteren einen detaillierten Überblick über das Produkt verschaffen.

Der Rucksack verfügt über ein Volumen von 24l und misst 56 x 25,4 x 20,3 cm. Als Material kommen Nylon (Hauptmaterial) und Cordura (Boden) zum Einsatz. Das Leergewicht des Switch liegt mit 1,1kg unmerklich über dem Durchschnitt anderer Daypacks. Dafür punktet er im Test durch optimale Lastenverteilung und ein angenehmes Tragegefühl sowohl bei wenig und leichter Last als auch vollgepackt bei schwerer Beladung. Dafür essentiell: ein Hüftgurt. Dieser ist angenehm gepolstert und rund 10,5 cm breit. Hier drückt und zwickt nichts, auch wird die Bewegungsfreiheit nicht eingeengt. Laut Herstellerangaben passt er ideal bei einer Hüftbreite zwischen 66cm und 103cm. Überschüssige Bandlänge kann mit Hilfe von Gummischlingen kaschiert werden, sodass während der Aktivität nichts herunterbaumelt undProduktbild Switch 24 bei der Bewegung stört. Außerdem ist der Hüftgurt abnehmbar, was sich insbesondere bei der Nutzung im Alltag als hilfreich erweist. Als weiteres Gimmick hat der Hersteller kleine Fächer für Fitnessriegel, Powergele oder ähnliches am Hüftgurt platziert. Sie werden per Reißverschluss geschlossen und sind während der Aktivität problemlos zu bedienen. 6,5cm breite und ebenfalls gepolsterte Gurte auf Brusthöhe verhindern das Abrutschen der Träger von den Schultern. Damit schwankt der Daypack nicht bei jedem Schritt wie viele andere Konkurrenzmodelle und überzeugt bereits hier durch seine komfortablen Trageeigenschaften. Ein weiterer Unterschied macht das Rückenteil aus. Zwischen Rücken und Rucksack hat mhm perforierte Polster eingesetzt, die ringförmig am Rand des Rucksacks entlang laufen, sodass in der Mitte ein ovaler Hohlraum entsteht. Von diesem Raum gelangen neun Kanäle nach außen. Dieses erstaunlich wirksame Belüftungssystem sorgt dafür, dass selbst bei schweißtreibenden Aktivitäten ein feuchter Rücken erspart bleibt.

Das mit Sicherheit markanteste Merkmal des Rucksacks ist der eigene Reißverschluss, der S-förmig vom Deckel des Rucksacks bis zu dessen Boden verläuft. Dieses von mhm eigens entwickelte Reißverschlusssystem wird metaphorisch Snake-Loader™ genannt und ist schlichtweg genial. Jeder kennt das Dilemma, dass der Gegenstand, den man gerade am dringlichsten braucht, ganz unten vergraben ist. Mit dem Switch existiert dieses Problem nicht mehr: Durch das Snake-Loader™-Zipper-System ist es möglich an Gegenstände, die im unteren Teil des Rucksacks liegen, mit einem Handgriff zu kommen. Drei Zipper ermöglichen es, den Rucksack sowohl am Boden als auch im oberen Bereich gleichzeitig zu öffnen. Ebenso kann er liegend wie eine Sporttasche komplett geöffnet werden, um einen genauen Überblick über den Inhalt zu haben.

Im Inneren des Daypacks befindet sich ein großes Fach sowie eine Trinkblasenhalterung aus Mesh-Material. Jeder, der von Ordnung und Organisation im Rucksack träumt, darf aufwachen: der Switch verfügt über eine Vielzahl an cleveren Details und kleinen Innentaschen, sodass jedem Ausrüstungsgegenstand ein eigener Platz zugeordnet werden kann und auch kleine Teile immer griffbereit sind. Auf der Außenseite befinden sich zwei seitlich angebrachte Mesh-Taschen, etwa für Trinkflaschen, Obst und ähnliches sowie ein Frontfach zur Unterbringung von kleinen Accessoires. Ebenfalls an der Vorderseite des Rucksacks befindet sich ein geräumiges Reißverschlussfach, das wiederum über einen Zipper verfügt, welcher sich aufgrund der Verschachtelung ideal für Wertgegenstände eignet. Ein weiteres Reißverschlussfach, welches mit Fleecestoff gefüttert ist, befindet sich am oberen Ende des Rucksacks. Einzig heftige Regengüsse vermögen den Spaß am Switch einzudämmen. Leider ist im Lieferumfang kein Raincover enthalten und die Oberfläche des Daypacks erwies sich lediglich als leicht wasserabweisend. Da mhm (zumindest in Europa) Raincovers nicht im Sortiment führt, muss auf einen anderen Hersteller zurückgegriffen werden, sollte ein Cover unverzichtbar sein.

Der Einsatzbereich des Switch ist kaum einzugrenzen. Als Daypack auf Wandertouren, zum Bouldern am Naturfelsen oder in der Halle sowie für Klettersteige leistet er hervorragende Dienste. Auch nach langen, anspruchsvollen Wander- oder Radtouren sitzt er angenehm auf Hüfte oder Schultern und glänzt durch ideale Lastenverteilung und Rückbelüftung. Durch den abnehmbaren Hüftgurt eignet er sich ebenfalls als sportlicher Begleiter für Büro, Uni oder Schule, der viel Stauraum und trotzdem beste Organisation bietet. Da er direkt am Rücken der Trägerin/des Trägers sitzt, sind die Mitnahme von Ordnern oder Mappen kein Problem. Mit dem Switch 24 präsentiert mhm einen rundum gelungenen Rucksack, der durch innovative Ideen sowohl optisch als auch praktikabel positiv heraussticht und es schwer macht, sich nicht in ihn zu verlieben.

COOLWIND INSECTA – Anti-Insekten Schlauchtücher von WDX

Beitragsbild wdx

Stylisch und hoch funktional sind die röhrenförmigen Kopfbedeckungen des spanischen Herstellers Actual Colors BCN. Unter dem Markennamen WDX vertreibt das Unternehmen aus Barcelona eine breite Produktpalette in mittlerweile mehr als 40 Länder.

Produktbild1 wdxWer seinen Kopf oder Hals neben tückischem Zugwind und UV-Strahlen auch vor Insekten schützen möchte, ist mit den Headbands der „COOLWIND INSECTA“ Kollektion gut beraten. Eine speziell eingearbeitete, umweltfreundliche Faser bietet laut Hersteller Schutz vor sämtlichen Insektentieren wie Moskitos, Wanzen, Zecken, Läusen und Motten. Das elastische Schlauchtuch ist antibakteriell, atmungsaktiv und widerstandsfähig. Sein Anwendungsbereich ist vielfältig. Konventionell als Mütze, sportlich als Pirate oder wenn es schweißtreibender wird, als Stirnband. Auch am Hals macht das Tuch eine gute Figur. Weitere Tragemöglichkeiten zeigt der Hersteller auf seiner Internetpräsenz. Das Reinigen in der Waschmaschine ist bei 30°C problemlos möglich, wobei im Praxistest deutlich wurde, dass sich häufige Waschgänge auf die Farbintensität auswirken. Inwieweit der Insektenschutz ebenfalls nachlässt, ist nicht bekannt. Das Tuch ist einlagig, nahtlos und bügelfrei. Komprimiert nimmt es im Rucksack ungefähr den Platz eines SNICKERS Riegels ein. Die „COOLWIND INSECTA“ Kollektion besteht aktuell aus vier Motiven (Fishing, Cozymosi, Camouflage Kaki, WDX Logo). Das Tuch hat Einheitsgröße und passt bei einem Kopfumfang von 53-62cm. Für unsere Kleinsten bietet WDX die „COOLWIND KIDS“ Produkte an. Die Produktion findet ausschließlich in Barcelona statt, um höchste Qualität und kundenorientierten Support zu bieten.

Allseits beliebte und outdoorerprobte Schlauchtücher made in Barcelona. Sie sind stylisch, funktional, vielseitig einsetzbar und passen in jeden noch so kleinen Rucksack.

ArmKühler von IdeniXx – Immer einen kühlen Arm bewahren

ArmKühler

Wer in diesem Sommer konsequent sein Sportprogramm durchziehen möchte, der wird an dem ein oder anderen Tag sicherlich arg ins Schwitzen kommen. Das ist bekanntermaßen auch nichts Schlechtes; läuft man jedoch heiß, dann wird jede Bewegung mühseliger und die Leistung fällt zwangsweise etwas ab. Genau an dieser Stelle setzt die Firma IdeniXx mit diversen Produkten zur Kühlung des Körpers an, sodass das Motto des Unternehmens auch „Immer einen kühlen Kopf (oder Körper) bewahren!“ lauten könnte.

Wir haben die sogenannten ArmKühler getestet, zwei einfache Elemente für die Unterarme. Das integrierte Cooline-Kühlsystem (3D-Cool-Technologie) verspricht dabei mehr Leistung und gleichzeitig mehr Gesundheit bei hohen Temperaturen, insbesondere verminderten Hitzestress sowie geringeren Energieverbrauch. Der Hersteller lehnt sich sogar recht weit aus dem Fenster, indem er eine Leistungssteigerung von bis zu 10% in Aussicht stellt.

Alle Produkte von IdeniXx funktionieren ganz einfach mit Wasser. Dazu tränkt man die ArmKühler unter Wasser (oder hält sie unter fließendes Wasser), drückt sie nachher minimal aus, tropft sie ab – und legt sie anschließend an. Wenn man dies die ersten Male probiert, tendiert man dazu, eher zu viel Wasser auszudrücken, was dazu führt, dass man beim Sport (im getesteten Fall: Laufen) nahezu keinen Kühleffekt verspürt. Hat man aber einmal das richtige Maß entdeckt (nicht mehr am Tropfen, jedoch nahezu komplett vollgesogen), dann wird man bereits nach wenigen Momenten etwas von der durchaus angenehmen Kühlung spüren. Dies ist gerade bei hohen Temperaturen eine tolle Möglichkeit, die Hitze etProduktbild ArmKuehlerwas besser zu ertragen. Als Freizeitsportler konnte ich allerdings keinen spürbaren Leistungsschub merken. Das ist jedoch rein subjektiv und es ist anzunehmen, dass sich das Gefühl bei großflächiger Kühlung (z.B. Kühlweste) oder in Kombination mit mehreren Kühlprodukten eher bemerkbar macht. Außerdem kommen die großen Vorteile auf die lange Distanz noch deutlicher zur Geltung als bei kleinen Läufen (ca. 10-20km). Nicht umsonst tragen u.a. Ironman-Starter wie Nils Frommhold die kühlende Unterstützung. Laut Hersteller soll die Kühlung bis zu 20 Stunden anhalten, weshalb die meisten Personen, mich eingeschlossen, die Grenzen der Kühlung niemals erleben dürften.

Beim Laufen selbst spürt man die ArmKühler fast nicht. Die aus Fleece und Mesh bestehende „Röhre“ lässt sich einfach über den Unterarm ziehen, wobei hier die Wahl der richtigen Größe, von denen es vier verschiedene gibt, genau wie bei Funktionskleidung generell sehr wichtig ist. Toll für das Laufen ist natürlich, dass den Armen so zwar immer noch keine tragende, aber eine (weitere) unterstützende Aufgabe zukommt. Aufgrund der Aufnahmefähigkeiten aller Produkte der Cooline-Serie ist das Thema Reinigung ein ganz wichtiges: Hier müssen viele Hinweise (bspw. Handwäsche, kein Funktionswaschmittel und auch kein Schleudergang) beachtet werden, damit die Funktionen entsprechend erhalten bleiben. Auch die drei Tage, welche die ArmKühler bis zur vollständigen Trocknung (möglichst an einer Wärmquelle) brauchen, sind nicht wenig.

Die Produktpalette von IdeniXx bietet neben den ArmKühler noch viele weitere Produkte, die den Kopf, den Oberkörper oder die Beine mit Kühlung versorgen können. Da hier teilweise eine noch viel größere Körperfläche im Kontakt mit den Kühlungssystem ist, ist davon auszugehen, dass der Effekt entsprechend stärker ausfallen wird. Alles in allem sind die ArmKühler bzw. generell Kühlprodukte aus dem Hause IdeniXx all jenen zu empfehlen, die auch bei hohen Temperaturen trainieren wollen, generell zum „heißlaufen“ tendieren oder sich tatsächlich auf hohem Niveau bewegen und ihre letzten Prozentpunkte herauskitzeln wollen.

Ein echter Allrounder: das Master 9.7 von Tendon

Beitragsbild Tendon Master

Kletterseile verlieren in den letzten drei Jahren kontinuierlich an Durchmesser. Das derzeit dünnste zugelassene Einfachseil auf dem Markt misst gerade einmal noch 8,5cm. Doch ist dünner gleich leichter und zwangsläufig besser? Neben dem präferierten Einsatzgebiet (langer Zustieg, da macht sich jedes Gramm bemerkbar versus Seil für die Halle, hier sind die Zufahrtswegen meist kurz) spielen auch persönliches Können und gewünschtes Handling sowie das Metergewicht selbst eine Rolle. Die Produktpalette auf dem Markt ist derzeit so groß wie nie. Auf der Suche nach einem allroundtauglichen Einfachseil, sind wir auf das Master 9.7 von Tendon aufmerksam geworden.

Sofern das Seil nicht als Rotpunktseil bzw. dem Durchsteigen von ambitionierten Routen am persönlichen Limit eingesetzt werden soll, sind Durchmesser zwischen 9,4 und 9,8mm optimal.

Produktbild Tendon MasterDas Master 9.7 gehört aufgrund des geringen Metergewichts (61g/m) und des Durchmessers unter 10mm (9,7mm) zur gleichnamigen Master-Line. Hierbei handelt es sich laut Hersteller um extrem leichte Seile mit geringem Durchmesser und wenig Gewicht für den täglichen Einsatz an Kunstwänden, anspruchsvollstes Sportklettern und Extremaufstiege. Im Vergleich zu den Seilen der preisgünstigen Smart-Serie sind ein paar Euro mehr fällig. In der 60m Version kostet das Master 9.7 169,95€. Seil ist eben nicht gleich Seil, genaues Hinschauen loht sich. Wir haben das Master 9.7 sowohl indoor, als auch draußen am Fels getestet und sind überrascht vom tollen Handling und der Abriebfestigkeit.

Erhältlich ist das Einfachseil in den Farbvarianten gelb und grün. Damit folgt Tendon dem Trend nach auffälligen Seilfarben – an öden Grau, Dunkelblau oder Olivgrün haben wir uns stattgesehen. Nicht zuletzt draußen ein weiterer Sicherheitsaspekt. Außerdem ist eine bicolore Version mit Musterwechsel in rot/grün erhältlich. Das Seil wird incl. Klettband ein einer einfachen Seiltasche geliefert, sodass zumindest bis zum Kauf eines komfortableren Schutzes die produktgerechte Verstauung gewährleistet ist.

Im ersten Eindruck macht das Seil einen leichten, gut zu transportierenden Eindruck, sodass es sich auch für längere Zustiege eignet. Die Haptik ist recht angenehm, wie bei allen neuen Seilen fühlt es sich anfangs jedoch noch etwas glatt an. Das legt sich, sobald es einen Nachmittag lang in Gebrauch war. Für den Vorsteiger bedeutet der geringere Durchmesser in erster Linie weniger Reibung. Das Seil läuft besser durch die Exen und zieht weniger nach unten. Klippen funktioniert auch nach häufigerem Gebrauch sehr gut und das Seil glänzt mit optimaler Steifigkeit. Bezüglich der Knotbarkeit und vor allem dem Entknoten auch nach einem Sturztraining im Vorstieg, überzeugt das Seil auf ganzer Linie. Krangeln konnten wir ebenfalls nicht feststellen. Für einen geübten Sicherer ist der Durchmesser von 9,7mm längst Standard. Getestet wurde jeweils mit Smart, Tuber und Click-Up. Bei allen drei Sicherungsgeräten läuft das Seil rund und auch größere Stürze können problemlos gehalten werden.

Seil ≠ Seil. Innovative Veredelung macht den Unterschied.

Als „Allrounder“ sollte das Seil sowohl in der Halle, als auch outdoor einsetzbar sein. Neben der Abriebfestigkeit – gerade am Sandstein – ist nichts nervenaufreibender als ein vollgesogenes, schweres Seil durch die Gegend zu tragen. Zumal sich eindringendes Nass nicht gerade positiv auf die Haltbarkeit auf die Lebensleine auswirkt.

Tendon verwendet beim Master 9,7mm die „Complete Shield“-Veredlung eine neuartige, progressive Methode der Oberflächenbehandlung mittels Nanotechnologie. Hierbei handelt es sich um mikroskopisch kleine Teflon®-Partikel, die auf Seilmantel und Seilkern aufgetragen werden. Sie halten Wasser, Öl und Schmutz fern und verlängern damit die Lebensdauer des Seils. Tests bestätigen die Wasserbeständigkeit, die deutlich unter der Wasseraufnahme anderer Seile liegt. Auch wir können diese Eigenschaft nach einem Reinigungsbad bestätigen.

Sämtliche Seile des tschechischen Herstellers – so auch das Master 9.7 – sind mit dem sog. TeNOTE-System ausgestattet. Basierend auf NFC-Technik (Nahfunktechnik) können Verbraucher Informationen zu ihrem Produkt mittels Smartphone oder Tablet einsehen und sich persönliche Notizen dazu machen, sofern dieses vorher registriert wurde. Einen Schritt weitergedacht – vielleicht als Anmerkungen an den Hersteller – wäre die E-Mail Funktion, mit der Tendon die Verwender über etwaige Rückrufaktionen benachrichtigten könnte. Das wäre nicht nur praktisch, sondern auch absolut zeitgemäß.

Im Ergebnis präsentiert sich das Master 9.7 als toller Allrounder mit angenehmen Handling und wenig Abrieb. Die geringe Wasseraufnahme und das fortschrittliche TeNOTE-System sind weitere Charakterzüge, die für den Kauf sprechen.

Kletterrucksack oder Seiltasche? Tipp: Combi Cliff

Beitragsbild Combi Cliff

Kletterrucksack oder Seiltasche? Oftmals werden Kletterer vor diese Entscheidung gestellt, denn die wenigsten Firmen bieten eine Kombination aus beidem an. Dabei ist genau diese Konstellation eine optimale Lösung für das tägliche Vorstiegs-Training in der Halle oder für spontane Kletternachmittage am Fels.

Wir haben uns den Combi Cliff des französischen Bergsport-Spezialisten Beal angeschaut, nachdem Christoph Krah (Deutschlandvertrieb Beal) uns dieses Modell auf der diesjährigen ISPO ans Herz legte. Sofortiges Unterscheidungsmerkmal zum Vorgängermodell ist die Position des Reißverschlusses, der sich beim Combi Cliff am Rückensystem befindet. Das ermöglicht das Ablegen und Benutzen des Rucksacks auch auf schmutzigem und feuchten Untergrund, ohne dass dieser später am Rücken des Trägers hängen bleibt. Das Rückenteil ist mit 3D-Gewebe ausgestattet, das sowohl polstert als auch für eine optimale Belüftung sorgt. Ergonomische, verstellbare Schulterträger bieten bei moderatem Gewicht (bis ca. 5kg) optimale Performance. Überschüssige Bandlänge hängt dabei nicht etwa nach unten, sondern wird durch ein festes Abschlussstück clever mittig kaschiert. Das empfanden wir als sehr angenehm. Der Reißverschluss selbst verläuft zweiwegig über die ganze Längsseite des Rucksacks, sodass dieser nahezu komplett geöffnet werden kann. So findet sich auch schnell die Taperolle, die sich gewöhnlich ganz unten versteckt, sofort.

Produktbild Combi CliffDas Innere des Rucksacks ist mit 100% Polyester ausgelegt. Als kletterspezifische Details beinhaltet der Combi Cliff zwei Netztaschen für Schuhe, zwei Materialschlaufen für Karabiner und Expressen sowie ein kleines Reißverschlussfach für Wertgegenstände, Lippen- und Handpflege. Zudem liefert Beal eine 1,40m x 1,00m große Seilplane mit, an deren Ecken sich jeweils Schlaufen zur Befestigung des Seilendes befinden. Die Plane erwies sich insbesondere am Fels als äußerst praktisch. Auf der 1,4qm großen Fläche können sämtliche Ausrüstungsgegenstände vor Schmutz und Geröll geschützt werden. Anschließend auf 35cm x 25cm zusammengefaltet passt die Plane wieder problemlos in den Rucksack. Ein nasses, schmutziges Seil kann zudem damit verpackt werden, sodass die restlichen Utensilien sauber bleiben. Sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite befinden sich Griffe, an denen der Rucksack als Tasche getragen werden kann. Zwei tiefe Mesh-Außentaschen bieten Platz für das Verstauen von 1-Liter (!) Trinkflaschen, Brotdosen und weiteren Ausrüstungsgegenständen. Feuchter Untergrund ist kein Problem, Regenschauer verträgt der Combi Cliff demgegenüber nicht gut. Das 3D-Gewebe saugt sich umgehend voll, sodass das anschließende Tragen als Rucksack unangenehm ist. Vor allem über den Reißverschluss dringt Wasser relativ schnell ins Innere ein.

Der Combi Cliff ist Kletterrucksack und Seiltasche in Einem und verstaut eine Vielzahl von Ausrüstungsgegenständen. Dabei überzeugt er mit durchdachten kletterspezifischen Details, wenngleich er insgesamt relativ minimalistisch aufgebaut ist. Mehr braucht es aber auch für die Halle bzw. einen sonnigen Kletternachmittag nicht. Wir lieben ihn.

BUFF-Tücher mit Insect-Shield und UV-Protection

Beitragsbild Buff UV+Insect

Mit Beginn der Sommersaison 2014 brachte Buff die neuen Insect-Shield und UV-Protection Tücher auf den Markt. Wir haben sie erstmals auf der diesjährigen ISPO in München entdeckt und waren begeistert.

Neben den vielen bekannten Eigenschaften der wandelbaren Schlauchtücher (dünn, elastisch, bequem, schnelltrocknend, multifunktional) absorbieren diese nun auch 95% der UV-Strahlung. Ob eine Abkühlung am Baggersee, am Strand oder während einer Wanderung in der Höhensonne – eine Kopfbedeckung mit UV-Schutz schützt vor Sonnenbrand und Hitzekollaps. Buff Tücher können hierfür wahlweise als Cap, Pirate, Sahariane oder Headband getragen werden.

Produktbild Buff UV+InsectEbenfalls neu ist der ins Textil eingearbeitete Insektenschutz. Hierfür wurde das Tuch mit einer minimalen Menge (5,2g/kg) des Insektizids Permethrin behandelt. Es ist unsichtbar und völlig geruchlos. Die Bundeswehr imprägniert mit Permethrin die Uniformen ihrer Soldaten im Auslandseinsatz. Das antiparasitäre Mittel bietet Schutz gegen Moskitos, Zecken, Flöhe, Ameisen, Fliegen, Mücken und Sandflöhe. Vor allem für schwülwarme Abendstunden, Camping-Urlaub oder Trekkingtouren in der Nähe von stehenden Gewässern zahlt sich dieses spezielle Produkt aus. 100% Schutz vor Insektenstichen bietet das Tuch – wie auch jedes andere Textil – nicht, in Kombination mit einem Hautspray oder einer -creme lassen sich Stiche jedoch auf ein Minimum verringern. Der Hersteller begrenzt den Insektenschutz auf 70 Waschvorgänge. Bezüglich des UV-Schutzes ist ebenfalls eine abgeminderte Wirkung bei alten, ausgedehnten oder nassen Textilien zu beachten.

Aufgrund des geringen Gewichts, des kleines Packmaßes und der unzähligen Motiven haben sich die multifunktionalen Tücher der spanischen Firma Buff seit einigen Jahren im Outdoor-Bereich etabliert. Die integrierte Insektenabwehr sowie der hohe UV-Schutz komplementieren das Anforderungsprofil eines outdoorgeeigneten Ausrüstungsgegenstands.

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