Tekla von IVANHOE – knitted in Gällstad

Beitragsbild Ivanhoe Tekla

UtskriftRund eine Stunde Fahrzeit mit dem Auto von Göteborg entfernt liegt Gällstad im Landesinneren von Schweden. Die kleine Ortschaft, welche seit Jahrzenten für Strickarbeiten bekannt ist, zählt heute um die 500 Einwohner und beheimatet seit 1946 das schwedische Traditionsunternehmen IVANHOE, das im Februar sein 70-jähriges Bestehen feierte. IVANHOE setzt auf langlebige, robuste Bekleidung und Accessoires, die in überschaubarer Stückzahl produziert werden. Hier geht Qualität ganz klar vor Quantität. Produziert wird ausschließlich in Schweden und Nordeuropa, sodass der Umwelt zuliebe auf weite Kommunikations- und Transportwege verzichtet wird. IVANHOE ist außerdem Mitglied der renommierten Scandinavian Outdoor Group.

Wir durften den Tekla aus der aktuellen Herbst-/Winter-Kollektion 2015/16 testen. Der Wollpullover besteht aus 100% gewalkter, bluedesignzertifizierter Wolle. Die Naturfaser hat gleich mehrere positive Eigenschaften. Wolle ist geruchsneutral und aufgrund der natürlichen Fettschicht der Faser schmutz- und wasserabweisend. Daher muss der Pullover nur selten gewaschen werden. Dies geschieht mittels Handwäsche oder bei 30°C in der Waschmaschine. Wird er abends vor dem Ofen aufgehängt, ist er bereits am Folgetag trocken. Ein weiterer Vorteil liegt in der Wärmeleistung, die selbst im feuchten Zustand, beachtlich ist. Tekla ist robust und grobmaschig gestrickt, sodass sich bei kalter Umgebungstemperatur die Luft in den Wollkammern schnell erwärmen kann. Der Wollpullover schmiegt sich wunderbar an den Körper an und sorgt für ein wohliges Tragegefühl ohne Kratzen. Vor allem an sehr kalten, windigen Tagen bietet Tekla optimalen Kälteschutz. Sind die Temperaturen etwas milder, kann er auch problemlos als Wetterschicht getragen werden. Durch seinen geraden Schnitt liegt der Pullover locker am Körper an und engt nicht ein. Im Vergleich zu anderen Bekleidungsstücken skandinavischerProduktbild Tekla Marken fällt der Tekla normal aus. Der kontrastreiche ½-Zip reicht bis zum Schwertfortsatz des Brustbeins und bietet eine zusätzliche Möglichkeit der Körperklimaregulierung. Er ist leichtgängig und mit einer Zipperverlängerung ausgestattet. Der Reißverschluss endet einige Zentimeter unter dem Kragen, um Wundabrieb am Kinn zu verhindern. Der Kragen selbst misst rund 7cm Höhe und sorgt für wohltuende Wärme an Hals und Nacken. Kreativ und mustergültig zugleich empfinden wir die bunt geringelten, ausklappbaren Ärmelbündchen, die als Pulswärmer fungieren. Sie bestehen aus dünner Wolle, reichen bis zu den Mittelfingerknochen und bieten Beharrlichkeit vom Feinsten. Dieses Detail positioniert den Tekla auf unsere persönliche Liste von Lieblingsbekleidungsstücken und lässt über die sich lösende Naht am rechten Schulterblatt hinwegsehen. „Eine Ausnahme“, wie uns Vertriebsleiter Anders Göthager versicherte.

Die jahrzehntelange Erfahrung in der schwedischen Textilindustrie und die Sorgfalt eines traditionsreichen Familienunternehmens bleiben nicht verborgen. Insgesamt macht der Tekla einen sehr wertigen Eindruck und überzeugt auf ganzer Linie. Besonders die einklappbaren Pulswärmer erwiesen sich als nützliches Detail und steigerten unzweifelhaft das Wohlbefinden.

Wer auf der Suche nach langlebiger, nachhaltig produzierter Bekleidung aus Europa ist, sollte sich unbedingt mit dem schwedischen Traditionsunternehmen befassen. Neben einer Herbst/Winter- und einer Frühjahr-/Sommer-Kollektion bietet IVANHOE eine Classic-Kollektion mit zeitlosen, eleganten Teilen an. Der Produktkatalog ist hier einsehbar.

 

Fast Inflate Pillow von Eagle Creek – der Grammjäger unter den Reisekissen

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Seit Januar bietet der kalifornische Reise- und Outdoorspezialist Eagle Creek eine praktische und vor allem hygienische Alternative zum konventionellen aufblasbaren Reisekopfkissen an. Statt Gummigeruch und Schwimmflügel-Feeling erwartet euch ein portables Kissen, das in Punkto Komfort neue Maßstäbe setzt.

Das Besondere: Dank der innovativen Windcatcher Technologie lässt es sich mit nur wenigen Atemstößen aufblasen, ohne dass der Mund das Ventil berühren muss! Ein dünner Folieneinschlag am Ventil lässt Außenluft hinein, riegelt jedoch für innen befindliche Luft ab. Somit bleibt die durch Pusten oder windige AußenbediBeitragsbild Eagle Creekngungen eingefüllte Luft im Kissen. Ein Rollverschluss mit Druckknopf verschließt das Ventil endgültig, sodass auch über Nacht keine Luft entweichen kann. Der Luftbedarf lässt sich optimal regulieren. Zum Entlüften befindet sich auf der Unterseite ein entsprechendes Ventil, das vollumfängliches Luft ablassen gewährleistet. Innerhalb weniger Sekunden hat das Kissen wieder das Packmaß des Auslieferungszustands erreicht und kann problemlos im mitgelieferten Aufbewahrungsbeutel verstaut werden. Inklusive diesem wiegt es gerade einmal 140g (Größe M). Mit den Traummaßen von 20cm x 12cm passt es zudem in jedes Rucksack-Außennetz oder in die Seitentasche einer Cargohose.

Das Fast Inflate Pillow ist in den Farbvarianten ebony und blue sea jeweils in Größe M (48 x 35,5 x 12,5 cm) und Größe L (53,5 x 43 x 12,5 cm) erhältlich. Gereinigt wird das Kissen mit einem feuchten Tuch, wobei wir für die Fleeceseite zusätzlich etwas Shampoo benutzt haben.

Gut abwaschbares Comfort Stretch auf der Unterseite und ein weicher Fleecebezug auf der Oberseite machen das Fast Inflate Pillow zum unverzichtbaren Begleiter für Trekkingenthusiasten, Campingliebhaber und Vielreisende.

Endura TS und Endura TS Merino Comfort Plus – Zehensocken aus Merinowolle von Knitido

Beitragsbild Knitido

Zehenschuhe erfordern, wenn sie nicht gerade barfuß getragen werden, spezielle Socken: Zehensocken. Im Vergleich zu den Schuhen ist der Zehensockenmarkt riesig und die Auswahl ziemlich erschlagend. Die Preis- und Qualitätsunterschiede sind enorm. Zumindest letztere wirken sich direkt auf das Tragegefühl der Schuhe aus und sollten daher genau in Augenschein genommen werden. Und auch wenn man herkömmliche Schuhe trägt, sind perfekt sitzende, hochwertige Socken ein echter Wohlfühlfaktor.

Das japanische Familienunternehmen Knitido produziert seit 1981 ausschließlich Zehensocken. Als Pionier in dieser Nische bietet es seine Produkte seit 2007 auch auf dem deutschen Markt an. Die Produktpalette ist stetig gewachsen und beinhaltet derzeit Zehensocken aus Baumwolle, Merino, Seide, Kaschmir, Bambus und diversen synthetischen Materialien, die in Kinder- und Erwachsenengröße erhältlich sind.

Der große Vorteil an Zehensocken: sie binden Feuchtigkeit, vermindern Reibung und beugen so schmerzhafter Blasenbildung vor. Ob Sommer oder Winter – Zehensocken kompensieren zudem Fußgeruch. Kalte Zehen muss man bei Zehensocken übrigens nicht befürchten. Das Gegenteil ist der Fall. Zehensocken schützen optimal vor Kälte, da die Luft in den einzelnen „Zehenhüllen“ zirkulieren und sich erwärmen kann. Außerdem verleiten die einzelnen Kammern zum Training der Zehenmuskulatur, dem unabhängigen Bewegen der einzelnen Zehen, was letztendlich die Blutversorgung anregt und die Mobilität verbessert.

Wir durften zwei ganz neue Produktbild Knitido Endura TS MerinoZehensocken-Modelle testen, die vor allem bei frostigen Temperaturen und in der Übergangszeit ihr exklusives Materialgemisch auf ganzer Linien ausspielen. Die Knitido Endura TS und die Knitido Endura TS Merino Comfort Plus bestehen aus 49% bzw. 50% Merinowolle sowie einem Nylon-Polyester-Polyurethan-Gemisch. Die verarbeitete, neuseeländische Merinowolle, ist nicht nur absolut kratzfrei, sondern verfügt auch über geruchsneutrale, antibakterielle und schnelltrocknende Eigenschaften. Beide Modelle wurden doppelt mit haltbarem Nylon verstärkt, sodass sie neben optimalem Tragekomfort auch äußerst langlebig sind. Die Socken passen sich aufgrund ihrer nahtfreien Konstruktion optimal an die Fuß-Anatomie an und geben den Zehen genügend Bewegungsfreiheit. Wie alle Modelle von Knitido, besitzen auch unsere beiden Testprodukte eine passgenaue Ferse. Hierbei handelt es sich definitiv um ein Qualitätsmerkmal, auf das wir nicht mehr verzichten möchten. Mit einer exakt passenden Ferse steigt das Wohlbefinden enorm, denn im Vergleich zu einem Sockenpaar in Einheitsgröße (Gr. 36-45) wird unangenehme Faltenbildung auf dem Spann und eine dadurch resultierende Abschnürung verhindert.

Produktbild Endura TS Merino PlusBei der Knitido Endura TS Merino Comfort Plus handelt es sich um eine „Upgrade Version“ der Endura TS, welche zusätzlich noch über Polsterzonen an Ballen und Knöcheln verfügt und an der Ferse etwas höher geschnitten ist. Das macht die Socke gerade an der Zehenpartie voluminöser, sodass zumindest Zehenschuhe von FiveFingers (Wintermodelle) eine Nummer größer als gewohnt gewählt werden sollten. Sowohl bei den Endura TS, als auch bei den Endura TS Merino Comfort Plus Zehensocken handelt es sich um ein Unisex-Modell, das bis zur Wade reicht. Beide sind jeweils in den Farbkombinationen schwarz/grau sowie schwarz/graubraun erhältlich.

Die Haptik und das Tragegefühl bei beiden Modellen sind überragend. Die Polsterzonen erlauben Barfußlaufen vom Feinsten. Aufgrund der vielen positiven Eigenschaften der Merinowolle in Kombination mit elastischen, widerstandsfähigen Materialien, bietet Knitido mit den Endura TS und den Endura TS Merino Comfort Plus hochwertige Zehensocken, die bei richtiger Pflege nahezu unverwüstlich sind. Wer Wert auf ein hervorragendes Tragegefühl legt, unabhängig ob Zehenschuhträger oder nicht, wird diese Investition nicht bereuen.

CVT Wool von FiveFingers – die Barfußschuhe für den Lifestyle-Bereich

Beitragsbild Five Fingers CVT Wool

Beim Stadtbummel, in der Uni oder auf der Arbeit. Wer die FiveFingers vom italienischen Unternehmen Vibram trägt, zieht die Blicke auf sich. Dabei ist das Konzept des Barfußlaufens gar nicht mehr so unbekannt. Im Laufsport hat es sich bereits durchgesetzt und auch im Fitnessstudio sieht man immer häufiger Athleten, die in den leichten, flexiblen Schuhen ihren Workload absolvieren. Einzig als Freizeitmodell scheinen die Barfußschuhe mit einzelnen Zehenkammern noch nicht angekommen zu sein.

Produktbild CVT WoolDas könnte sich nun ändern. Mit dem CVT Wool bringt Vibram das erste klassische Freizeitmodell für kühlere Temperaturen auf den Markt. Der halbhohe Schnürschuh ist in der Herrenausführung in den Farben Grey und Navy Grey, in der Damenvariante in Black Grey und Caramel erhältlich. Größentechnisch fällt das Modell normal aus. Lediglich diejenigen, die sehr dicke Wintersocken (z.B. Endura TS Merino von Knitido) darin tragen möchten, sollten den Schuh eine Nummer größer wählen. Das Obermaterial besteht komplett aus Wolle und verleiht dem CVT Wool neben einem äußerst angenehmen Tragegefühl auch einen Hauch von Business Casual. Er ist leicht wasserabweisend, muss allerdings bei Nieselregen schon nach kurzer Zeit passen. Spätestens beim ersten (Fehl)tritt in eine Pfütze, sind die Füße nass, denn die Zwischenräume aus Wollfilz sind ungeschützt und saugen sich innerhalb kürzester Zeit mit Wasser voll. Die 3,5mm dünne, flexible Außensohle ist makellos verarbeitet und dick genug, um vor Temperaturen um den Gefrierpunkt zu schützen. Ein spezielles Anti-Rutsch-Pad sorgt für optimalen Halt, auch auf nassem Untergrund. Mit 120g (Gr. 40) ist der CVT Wool zudem ein echter Grammjäger.

Überragend ist das natürliche, barfußähnliche Tragegefühl. Der Einstieg in der Welt der Barfußschuhe ist zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig. Wer sich jedoch einmal damit arrangiert hat, möchte sowohl das Tragegefühl als auch das geringe Gewicht dieser Herbst/Winter-Schuhe nicht mehr missen. Ebenfalls klasse: das Fußklima und die unkomplizierte Schnürung. Speziell die hellen Farbausführungen Grey und Caramel sind etwas schmutzanfällig. Die Reinigung kann problemlos in der Waschmaschine bei 30°C erfolgen. Anschließend sind sie an der Luft zu trocknen, bereits 12 Stunden später sind sie aufgrund des Wollgemischs (wohl Wolle mit Merinoanteil) wieder einsatzbereit. Trotz mehrmaligen Waschgängen lösten sich weder Nähte noch Kleber und das Obermaterial zeigte sich nach wie vor ansehnlich. Kein Verfilzen, keine Knötchenbildung, keine dünnen Stellen. Top!

Mit dem CVT Wool bringt Vibram den ersten Zehenschuh auf den Markt, der sowohl stylisch, komfortabel, als auch funktional ganz weit oben mitspielt. Er eignet sich perfekt für die Übergangszeit, lediglich ein besserer Nässeschutz wäre wünschenswert.

Optimum Jacket von DEVOLD – die ideale Symbiose zwischen modernem Design, Naturfaser und Funktionalität

Beitragsbild Optimum Jacket

Devold of Norway AS kann auf eine langjährige Unternehmensgeschichte zurückblicken. Seit 1853 produzieren die Skandinavier Qualitätskleidung aus Wolle und sind somit einer der ältesten Hersteller von Strickkleidung in ganz Europa. Seit Ole Andreas Devold den Betrieb vor über 160 Jahren gründete, hat sich an der Ausrichtung und Philosophie des Unternehmens nichts geändert: Die Herstellung von Kleidung von hoher Qualität, die sowohl gegen Wind als auch gegen Wetter schützt – und dies bei ansprechendem und funktionalem Design.

Im letzten Jahr haben wir bereits den Svalbard Sweater Zip-Neck des norwegischen Traditionsunternehmens vorgestellt. Dieser extrem robuste und warme Wollpullover sowie die Firmenphilosophie des Unternehmens überzeugten uns, sodass wir auch für die aktuelle Herbst/Winter Kollektion 2015/16 wieder ein Produkt des norwegischen Outdoorspezialisten genauer unter die Lupe genommen haben.

Wir haben die Optimum Jacket Men über die Wintermonate getestet, um herauszufinden, ob der Base- und Secondlayer den beschriebenen Anforderungen bei unseren ausgiebigen Wandertouren aber auch bewegungsintensiven Aktivitäten wie Klettern und Bouldern Stand halten kann.

Produktbild Optimum JacketDie Wolljacke kann mit einem guten Schnitt und zeitlosem Design überzeugen, wenngleich sie für das Größentableau des deutschen Markts doch recht groß ausfällt. Es empfiehlt sich daher das Modell eine Nummer kleiner zu wählen. Sie besteht aus 100% hautfreundlicher, Total-Easy-Care®-Merinowolle (230g/m²), ist nicht nur dampfdurchlässig und kann mit guter Temperaturregulierung überzeugen, sondern zeichnet sich auch durch eine exzellente Geruchsneutralität aus. Die Jacke vermittelt durch 17,5 Micron feine Wollfasern ein angenehm warmes und komfortables Gefühl auf der Haut. Sie kann problemlos als Baselayer direkt auf der Haut oder als Zwischenschicht mit entsprechendem Oberteil darunter getragen werden. Das Gewicht von 447 g (bei Größe L) liegt absolut im Rahmen.

Das Besondere: Die Optimum Jacket besteht aus zwei gestrickten Lagen und bietet daher neben exzellenter Isolierung einen besonders guten Feuchtigkeitstransport. Entstehende Wassermoleküle absorbiert die Wolle und transportiert sie sofort vom Körper weg. Ein durchgehender Reißverschluss erleichtert das An- und Ausziehen und dient bei schweißtreibenden Aktivitäten zudem der Frischluftzufuhr. Die hoch geschnittene, anliegende Kapuze umschließt den Kopf bei Bedarf vollständig. Flache Nähte und Daumenschlaufen an den Ärmelabschlüssen sowie zwei seitlichen Einschubtaschen komplettieren das für sportliche und funktionale Einsatzzwecke ausgelegte Gesamtkonzept der Optimum Jacket. Die Wolljacke ist maschinenwaschbar bis 40° C und trocknergeeignet bis 50° C. Selbst Bügeln ist nach Herstellerangaben bis 110° C möglich. Alle Teile werden ausschließlich in Europa hergestellt. Die Optimum Jacket ist in der Damen- und Herrenvariante in den Farben Sea (hellblau) und Ink (dunkelblau) in den Größen S – XXL erhältlich.

Wer eine Funktionsjacke bzw. einen Funktionspullover aus reiner Naturfaser sucht, der sich für Alltag und Sport gleichermaßen eignet, der trifft mit der Devold Optimum Jacket garantiert die richtige Entscheidung. Uns hat die Qualität der Optimum Jacket ihr locker lässiger Schnitt, ihre hohe Funktionalität und Bewegungsfreiheit jedenfalls auf ganzer Linie überzeugt. Eine perfekte, universell einsetzbare Jacke – das Optimum eben!

SÄTILA(’S) VISION: die X-3 – eine Mütze mit reflektierenden Elementen zur besseren Sichtbarkeit

Beitragsbild Saetila

Eine Lauf-Mütze sollte in allererster Linie atmungsaktiv sein und warm halten. Im Idealfall passt sie noch gut zur Kopfform. Für die Damenwelt sollte sie gegebenenfalls zum Outfit passen. Damit wären die echten „must-haves“ an eine Kopfbedeckung erfasst. Dem schwedischen Unternehmen Sätila ist ein weiterer Aspekt wichtig. Die Sichtbarkeit bei Nebel, Nieselregel und Dunkelheit.

Zur Umsetzung des Sicherheitsaspekts wurde in das Modell X-3 reflektierendes Garn eingearbeitet. Damit wird der Träger oder die Trägerin (es handelt es um ein unisex Modell) beim Aufleuchten einer Lichtquelle schon von Weitem gesehen. Die Faser ist bei normalem Tageslicht nicht sichtbar, sodass die X-3 durchaus auch alltagstauglich ist. Designtechnisch ist die X-3 sportlich-urban gehalten und eher unauffällig.

Die Mütze besteht zu 80% aus Polyester (Cool Max) und zu 20% aus Merinowolle. Damit bündelt Sätila die Eigenschaften des Naturproduktes Merinowolle (atmungsaktiv, schnelltrocknend, geruchsneutral) mit den hervorragenden

Eigentümlichkeiten von Polyester (robust, formbeständig, pflegeleicht). Das Innenfutter, wahlweise in schwarz, pink oder blau erhältlich, wurde in Kontrast zum hellgrauen Außenmaterial gehalten. Die Mütze ist in zwei Größen erhältlich, wobei für Herren grundsätzlich die größere Variante ausgewählt werden sollte, da das Modell relativ kein ausfällt. Das grobe, besonders atmungsaktive Strickmuster auf der oberen Hälfte sorgt für optimale Transpiration. Ein feines Strickmusterband im unteren Bereich der Mütze schützt zuverlässig die empfindlichen Ohren und sorgt für einen guten Tragekomfort. Das Polyester-Merino-Fasergemisch liegt angenehm auf der Haut auf und erzeugte im Praxistest keinerlei Abriebstellen. Ferner lässt sich die Mütze weit genug über die Ohrenpartie ziehen, sodass diese dauerhaft – auch bei bewegungsintensiven Aktivitäten – geschützt ist. Eine leichte elektrostatische Aufladung ist trotz des Merinowollanteils festzustellen.

Wie alle Sätila Produkte wurde auch die X-3 in Schweden designt und produziert. Das spart Ressourcen, ermöglicht kurze Kommunikationswege und garantiert eine hochwertige Qualität. Die verwendete Merinowolle ist absolut mulesing-frei.

Für diese Idee erhielt Sätila im letzten Jahr den Scandinavian Award (S.O.A.)! Zu Recht, wie wir finden. Denn neben dem Sicherheitsaspekt punktet die X-3 auch mit optimalen Trageeigenschaften und einer guten Passform. Für Läufer oder Wanderer, die auch bei kalten Temperaturen gerne etwas zügiger unterwegs sind, ist die X-3 eine sinnvolle Investition.

Onawa von Red Chili – eine Hose für Halle, Fels und Freizeit

Beitragsbild Red Chili Onawa

Unter dem Motto „Only climbers know what climbers need“ promotet der ehemalige Welt- und Europameister Stefan Glowacz sein Label. Zusammen mit Uwe Hofstädter entstand die Unternehmensidee bei Rioja Wein und einem Song der Red Hot Chilli Peppers. Inzwischen hat das Label Kultstatus erreicht. Die rot-weiße Chilischote ziert neben Schuhen und Bekleidungsstücken auch Chalkbags und Crashpads.

Widmet man sich der Textilkollektion, erkennt man, dass diese die Handschrift seiner Frau Tanja Valerièn-Glowacz trägt. Die hochgewachsene, sympathische Frau hat ein Faible für Maya Muster, Naturvölker und fremde Kulturen. Das strahlt sie aus, das setzt sie in ihrer Kollektion um. Heraus kommen Bekleidungsstücke, die nicht nur typische Funktionsbekleidung zum Klettern sind, sondern sich auch abends nach getaner Arbeit am Strand sehen lassen können.

Produktbild OnawaWir durften die Kletterhose Onawa aus der aktuellen Kollektion testen. Das Modell ist in den Farben Mojave Desert, Hydro und Black erhältlich. Die Hose besteht aus 97% Baumwolle und 3% Elastan und sticht optisch aufgrund der seitlich verlaufenden Bordüre sofort ins Auge. Inspiriert von Naturvölkern und kombiniert mit einem Hauch von Ethnokultur, versprüht das phantasievolle Webband einen ganz besonderen Charme. Die Hose wurde sportlich urban im Used-Look gehalten und ist gerade geschnitten. Die Kniepartie ist minimal vorgeformt, allerdings nicht verstärkt. Bündchen am Hosenende sorgen für einen sauberen Beinabschluss und gewähren freien Blick auf die Schuhe. Zwei seitliche Einschubtaschen bieten Stauraum für ein Taschentuch und die Lippenpflege. Den rechten, hinteren Oberschenkel ziert ein originelles Red Chili Logo Patch.

Beweglichkeit, robuste Materialien und ein lässiger Schnitt – eine Kletterhose ganz nach meinem Geschmack. Das Stoffgemisch liegt zudem angenehm auf der Haut und klebt nicht, wenn das Training mal etwas intensiver wird. Mit insgesamt 385g (Größe S) ist sie angenehm leicht und besitzt eine gute Klimaregulierung. Der gerippte Hosenbund misst rund 3,5cm Breite und passt sich optimal an die Trägerin an. Hier kratzt und zwickt nichts. Sowohl beim Yoga für Kletterer, im Kamin oder bei weitreichenden Zügen ist Onawa eine gute Wahl. Lediglich die Regulierung der Bundweite (bei mir 37cm) ist für meinen Geschmack nicht optimal gelöst. Neben einem Druckknopf ist ein nicht elastischer Kordelzug eingearbeitet, der mangels Länge nicht als Schleife gelegt werden kann, sondern geknotet werden muss. Zieht sich dieser einmal zu, ist er nur mit Mühe und Geduld zu lösen. Für geschaffte Chalkfinger eine echte Herausforderung. Ein Manko, das sich sicherlich schnell beheben lässt. Die Onawa fällt regulär aus und kann problemlos in der Waschmaschine bei 30°C gereinigt werden. Made in Portugal.

Das strapazierfähige Baumwoll-/Elastangemisch ist robust und pflegeleicht. Onawa besticht durch ihr außergewöhnliches Design und eignet sich für die Kletterhalle, für Boulderabenteuer am Naturfels sowie für sämtliche Freizeitaktivitäten gleichermaßen.

Nachhaltiges Hoody Jacket für naturbewusste Outdoorliebhaber

Beitragsbild Hoody Jacket

In diesem Jahr warten die Mittelgebirge vergebens auf die weiße Pracht. Dezember-Spaziergänge bei milden 12°C, Weihnachtsshopping ohne Daunenjacke, Bouldern mitten im Winter! Einzige Wärmeschicht: das kuschelige Whatever Hoody Jacket.

Der Dauerbrenner der Marke bleed besteht zu 100% aus organischer Bio-Baumwolle und wurde mit echten Olivenholzknöpfen ausgestattet. Angenehme 565g (Größe S) wiegt das etwas dickere Hoody Jacket, das innen leicht angeraut ist. Aufgrund des wohlig-weichen Tragegefühls eignet es sich als universelle Freizeitjacke. Neben zwei vorderen Einschubtaschen besitzt sie zudem eine Kapuze. Diese gewährt allerdings eher mäßigen SchProduktbild Hoody Jacketutz bei Wind und Kälte, da sie leider nicht verstellbar ist. Hier steht eher der modische Faktor im Mittelpunkt. Geschlossen wird die Jacke mittels unikaten Vierloch-Holzknöpfen aus mediterranem Olivenholz. Trotz vorheriger Bedenken überstanden sie den Maschinenwaschgang bei 30°C problemlos. Sie werden lediglich etwas heller, was bei dem Naturprodukt Holz regelmäßig der Fall ist. Das aufgenähte Kork-Patch ist das Markenzeichen von bleed und steht für „toxic free“. Alle verwendeten Stoffe werden ohne tierische Materialien gefertigt und können daher auch von Veganern getragen werden. bleed achtet zudem auf die Einhaltung fairer und sozialer Handelsbedingungen über die gesamte Lieferkette hinweg. Das Hoody Jacket ist in dark-blue-melange, einem warmen jeansblau, erhältlich und fällt etwas größer aus. Es ist sauber verarbeitet, schmutzbeständig und robust.

Ob als Überzieher während Boulderpausen, leger mit einem T-Shirt drunter oder stilecht über der Oxford Bluse – der Einsatzbereich dieser Jacket passt perfekt zu ihrem Namen. „Was auch immer“. Das Whatever Hoody Jacket ist nunmehr in der 3. Generation erhältlich und besticht neben einem tollen Schnitt und ultimativem Wohlfühlfaktor auch durch eine absolut faire Produktion.

Venture 30 – die robuste Powerbank von GOAL ZERO

Produktbild GoalZero

Das Geschäft mit der Extraportion Strom zum Mitnehmen boomt. An Kassen von Elektronikfachgeschäften aber auch bei Vollsortimentlern werden handlich kleine Powerpacks bereits für 15.- € angeboten. Die Ramschpreise gehen allerdings deutlich zulasten der Qualität und nicht selten muss das Schnäppchen nach wenigen Wochen retourniert werden oder landet im Elektroschrott. Sturz- und witterungsbeständig sind sie -was nicht wirklich verwundert- nicht. Wer Wert auf exzellente Verarbeitung und Qualität legt und sein Powerpack auch mal auf Trekkingtouren, beim Powdern oder sonstigen Wagnissen dabei haben möchte, sollte sich mit dem neuen Venture 30 vom Weltmarktführer für Solarenergie-Produkte Goal Zero beschäftigen.

Die wasser- und stoßfeste Powerbank (IPX6 zertifiziert) besticht nicht nur mit einer Kapazität von 30 Wattstunden beziehungsweise 7.800 Milliamperestunden, sondern ebenfalls mit einem ausgeklügelten, funktionalen Design. Die auffälligeBeitragsbild GoalZero, gut sichtbare grüne Vollgummierung am Rand, das Firmenlogo in der Mitte sowie die gummierten Tasten sorgen für einen guten Grip, sodass das Powerpack selbst bei Regen gut in der Hand liegt und optimal bedient werden kann. Neben einer Beladung via Laptop oder Steckdose kann das Venture 30 per Solar-Panel aufgeladen werden. Damit ist die Stromversorgung kostenlos, sauber und absolut autark. Gerade auf mehrtägigen Wandertouren und Expeditionen zu weniger vernetzten Orten (hier seien bereits die Hütten auf dem Weg zum Großglockner genannt), ist diese Eigenschaft goldwert.

Venture 30 lädt Smartphones, Tablets, Digitalkameras, GPS-Geräte, Stirn- und Taschenlampen zuverlässig und rasch auf. Je nach Endgerät liefert das Powerpack 2-8 Extraportionen Strom. Kollegiale Besonderheit: Teilen ist möglich! Das Powerpack kann gleichzeitig zwei Endgeräte – über USB und Micro-USB-Anschluss – laden. Im Praxistest funktionierte der Micro-USB-Anschluss des integrierten Kabels nicht mit einem Blackberry Endgerät. Das Aufladen per externem USB-Ladekabel funktioniert jedoch problemlos. Aufgrund der intelligenten Kommunikationssteuerung wird die benötigte Ladestärke des Endgeräts individuell eingestellt und eine Überspannung verhindert. Messbar ist das ohne Fachwerkzeug nicht, jedoch können wir nach dem Testzeitraum keine defekten Akkus beklagen. Inwieweit sich die Akkukapazität bei extremen Temperaturbedingungen reduziert, kann nach dem dreimonatigen Testzeitraum nicht zuverlässig bestimmt werden. Einen entsprechenden Nachtrag ergänzen wir Anfang 2016. Die unkomplizierte Aufladung über einen herkömmlichen Ladeadapter (nicht im Lieferumfang) dauert rund vier Stunden, wobei der Fortschritt im 20%-Takt über blaue Lämpchen angezeigt wird. Als Zusatzfunktion hat Goal Zero dem Powerpack eine 65 Lumen starke Taschenlampe spendiert, deren Helligkeit uns positiv überraschte. Drei Einstellungen „hoch“, „niedrig“ und „Stroboskop“ sind möglich. Das Ausleuchten (Helligkeit hoch) eines 30qm Raumes war kein Problem. So kann das Powerpack auch als Reisetaschenlampe genutzt werden, während es gleichzeitig das Smartphone auflädt.

Das Venture 30 ist mit nachgewogenen 254g wahrlich kein Leichtgewicht. Die Rundum-Gummierung und die Verarbeitung von robusten Kunststoffteilen, denen auch Staub und Sand nichts anhaben kann, fallen ins Gewicht. Durch eine intelligente Konstruktion sind USB- und Micro-USB-Anschluss geschützt. Ein weiterer, oben platzierter USB-Eingang dagegen ist nicht geschützt. Hier wäre zumindest eine Gummikappe wünschenswert gewesen. Im Praxistest konnten Stürze aus 1 Meter Fallhöhe keine Schäden anrichten. Ebenso blieb der Einsatz während Regen ohne Folgen. Der eingebaute, nicht austauschbare Li-ion NMC Akku, hält nach Herstellerangabe mehrere hundert Ladezyklen. Die Herstellergarantie beträgt 1 Jahr.

Auch wenn das Venture 30 Powerpack nicht gerade ein Grammjäger ist, überzeugte uns neben Design und Funktion (die Taschenlampe als sinnvolles Extra) vor allem die robuste Machart. Das Powerpack kann im Temperaturbereich von 0-40°C eingesetzt werden und ist zudem witterungsbeständig. Neben dem alltäglichen Gebrauch, auf Reisen, beim Camping-Urlaub sowie auf Wander- und Bergtouren kann das Venture 30 selbst unter außergewöhnlichen Bedingungen eingesetzt werden.

Von wegen graue Maus – die Funktionsjacke Malo von McKinley eignet sich hervorragend als Wetterschicht für Berg- und Trekkingtouren

Beitragsbild Malo

Wenn ein Trip auf die grüne Insel geplant ist, dann muss das Equipment natürlich stimmen – essentiell neben passendem Schuhwerk ist die Jacke! Wir entschieden uns für das Modell Malo von McKinley und testeten die Hardshelljacke im Rahmen von Wandertouren sowie diversen Tagestrips bei unterschiedlichsten Bedingungen im schönen Irland. Die Eigenmarke von Intersport bietet ihren Kunden eine breite Produktpalette (Ausrüstung, Bekleidung, Schuhe) und glänzt durch moderne Designs, Komfort und hochwertige Technologien zu erschwinglichen Preisen.

Bei der Malo handelt es sich um eine Dreilagenjacke. Außenstoff, Membran und Futter sind miteinander verklebt, wodurch eine robuste, leichte Jacke mit kleinem Packmaß entsteht. Die wind- und wasserdichte AQUAMAXpremium® Technologie bietet laut Hersteller optimale Wetterschutz-Funktionalität. Sämtliche Nähte sind getapt, was man selten bei Funktionsjacken in diesem Preissegment findet. Nimmt man Malo das erste Mal in die Hand, kommt man nicht umhin, das schlichte, modische Design zu würdigen. Ein kieselfarbenes Anthrazit in Kombination mit roten, akzentbietenden Reißverschlüssen ergeben eine sportliche Jacke, die so ziemlich zu allem passt. Kein zentrales Kriterium, aber immerhin ein nettes Plus. Noch viel besser ist jedoch, dass Malo sich genau so gut trägen lässt, wie sie aussieht. Die Jacke fällt normal aus, der Schnitt ist optimal und ermöglicht nach Anpassung von Saum und Ärmel einen Look zwischen locker-lässig und figurbetont-sportlich.

Ausgestattet ist die Hardshelljacke neben einer verschließbaren Innentasche für Wertgegenstände mit zwei per Reißverschluss zu schließenden Außentaschen. Auch mit aufgesetztem Rucksack und Beckengurt sind sie problemlos zu erreichen. Zwar besitzt Malo keine zusätzlichen Verstärkungen an den Schultern, die dem typischen „Rucksack-Abrieb“ vorbeugen, etwaige Verschleiß-Erscheinungen konnten wir an dieser Partie jedoch auch nicht ausmachen. Das Innenmaterial ist leicht angeraut und liegt angenehm auf der Haut. So kann die Funktionsjacke problemlos auch im Freizeitbereich mit einem T-Shirt darunter getragen werden. Die Ärmelbündchen werden mittels Klettband reguliert, was auch einwandfrei funktionierte. Bei Kälte konnten wir sie eng um das Handgelenk legen, bei Sonnenstrahlen ließen sie sich sogar auf Höhe des Ellenbogens fixieren, was sich als ziemlich genial herausstellte. Die YKK-Reißverschlüsse funktionieren einwandfrei und lassen sich aufgrund von Zippern auch mit dünnen Handschuhen bedienen. Etwas enttäuscht sind wir von der Kapuze. Aufgrund des relativ starren Materials ist eine exakte Anpassung an die Kopfform nicht möglich. Durch Justierung mithilfe von Gummizügen hängt sie jedoch zumindest nicht im Gesicht. Ein Schild zum Schutz vor Regen, Schnee und Wind wäre schön gewesen. Der Rücken ist etwas verlängert geschnitten und kann mittels Gummizug zugezogen werden. Damit bleibt die empfindliche Gesäßpartie auch bei Regen trocken und warm.

Irland ist für seinen Regen bekannt und somit war natürlich besonders interessant, wie gut das Produkt im Praxistest abschneiden würde. Um es vorweg zu nehmen. Wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Gewöhnlichen Niederschlagsmengen konnte die Jacke problemlos trotzen.

Wir hatten während unseres Aufenthaltes – glaubt man den Einheimischen – den wohl heftigsten Regentag des Jahres erwischt, der an vielen Stellen unserer Route sogar Überschwemmungen zur Folge hatte. Erst bei diesen extremen Bedingungen offenbarte Malo dann doch ihre Grenzen; der Hals/Brust-Bereich war deutlich nass und auch an den Ärmeln zog das Wasser nach innen. Fairerweise muss aber erwähnt werden, dass die Umwelteinflüsse besonders widrig waren, sodass fraglich ist, ob vergleichbare Produkte anderer Hersteller diesem Test hätten Standhalten können.

Schaut man sich das zweite große Kriterium, die Windstopperfunktion an, so fällt das Urteil uneingeschränkt positiv aus. Egal ob Bergkamm an einem wolkenverhangenen Tag oder Atlantikklippe bei stürmischer See – auf Malo ist Verlass! Selbst bei Windstärke 9 (= Sturm), bei der man kaum geradeaus gehen kann, drang durch die Jacke schlichtweg kein Lüftchen. Umso bemerkenswerter ist es, dass dies nicht auf Kosten der Atmungsaktivität geht, die ebenfalls absolut zufriedenstellend war und sich erst dann geschlagen geben musste, wenn es wirklich so warm war, dass der Körper auf eine Wetterschicht hätte verzichten können.

Die Funktionsjacke besteht zu 100% aus Polyamid und kann problemlos bei 40°C in der Waschmaschine gereinigt werden. Gewöhnliche Abnutzungsspuren nach unserem 12-wöchigen Testzeitraum sind vorhanden, die allerdings aufgrund der Testintensität absolut im Rahmen liegen.

Die leichte und gut verstaubare Funktionsjacke hat sich als absoluter Allrounder für alle Szenarien präsentiert, die eine Irland-Tour zu bieten hat. Ob „gutes Wetter“ mit leichtem Sonnenschein, starker Wind oder auch der landesübliche Regen – Malo hat sich bewährt und wird auch bei weiteren Touren oftmals die erste Wahl sein. McKinley platziert hier ein tolles Produkt auf dem Markt, das für all jene interessant sein dürfte, die nicht zu tief in die Tasche greifen und trotzdem eine hochwertige Funktionsjacke haben wollen, welche zudem noch klasse aussieht. Empfehlung!

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